Aus einer groß angelegten Studie geht es hervor: Menschen, die Yoga praktizieren haben mit einer geringeren Gewichtszunahme zu rechnen Echte Yogis rümpfen vielleicht verächtlich die Nase über Fitness-Yoga und Asanas zu Abnehmzwecken. Und doch mag evtl. der eine oder die andere mit Interesse zur Kenntnis nehmen, was kürzlich eine Untersuchung im Hinblick auf Yoga und Gewichtsreduktion ergeben hat: regelmäßige Yogapraxis kann helfen, das Körpergewicht zu reduzieren und/oder langfristig zu stabilisieren. Im Rahmen einer groß angelegten amerikanischen Studie stellte sich heraus, dass eine Yogapraxis von mehr als vier Jahren mit deutlich geringerer Gewichtszunahme einhergeht als sie mit fortschreitendem Alter durchschnittlich zu verzeichnen ist, wenn kein Yoga praktiziert wird. Die Teilnehmer der Studie, alle Mitte 50, wurden über ihre Aktivitäten und ihr Gewicht während der letzte zehn Jahre befragt. Insbesondere Teilnehmer, die zu Beginn des Zeitraums übergewichtig waren, konnten ihr Gewicht durch Yogapraxis entweder reduzieren oder nahmen zumindest im Laufe der Zeit nicht so viel zu, wie die Teilnehmer aus der „Nicht-Yoga“-Gruppe. Aber auch bei den Normalgewichtigen zeigte sich der Effekt. Im Forschungsbericht wird zwar darauf hingewiesen, dass die Anlage der Untersuchung letztlich keine kausalen Schlussfolgerungen zulässt, und auch müsste noch differenziert werden, was Art und Intensität der Yogapraxis angeht, jedoch erscheint das Ergebnis tendenziell sehr plausibel – schon allein wenn man bedenkt, dass Yoga den oft für Übergewicht mitverantwortlichen Stressfaktor senkt und der geförderte achtsame Umgang mit sich und dem eigenen Körper ein gesundes Essverhalten begünstigen kann.

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