In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Die Technologien, die uns eigentlich produktiver und freier machen sollten, scheinen uns immer öfter eher abzulenken und zu versklaven. Doch ab wann wird der Smartphone- oder Internet-Konsum zum Problem? Und was kann man dagegen tun? Vor einigen Wochen habe ich begonnen, mir über meinen Smartphone-Konsum Sorgen zu machen. In einer stressigen Phase habe ich immer wieder zum Handy gegriffen und meine Tätigkeiten unterbrochen. Sogar während Treffen mit lieben Menschen habe ich heimlich aufs Display geschielt – etwas, das ich nicht nur unhöflich finde, sondern respektlos. Und schließlich musste ich mir während der Meditation eingestehen, dass meine Fähigkeit zur Fokussierung abgenommen und das Gedankenrauschen in meinem Kopf wieder deutlich zugenommen hatte. Um dem ständigen Checken von Mails und das Beantworten von WhatsApp-Nachrichten Einhalt zu gebieten, schaltete ich mein Handy immer öfter auf Flugmodus. Zu meiner Verwunderung machte mich das in den ersten beiden Tagen richtig nervös. Nun wollte ich mehr über dieses Phänomen erfahren und fragte mich: Bin ich handysüchtig? Die ständige Überreizung unseres Gehirns führt dazu, dass es in eine Art Daueralarmzustand versetzt wird – ein möglicher Grund dafür, warum sich immer mehr Menschen erschöpft, sorgenvoll und ängstlich fühlen. Wo beginnt „zu viel“? Ich kontaktierte jemanden, der solche Fragen beantworten kann: Dr. Gabriele Fröhlich-Gildhoff, Chefärztin der Abteilung Psychosomatik in der Habichtswaldklinik in Kassel. In der ganzheitlich arbeitenden Klinik werden u.a. auch Menschen mit Online- bzw. Mediensucht behandelt. Auf meine Frage, ab wann man sich Sorgen über seinen Smartphone- oder Internetkonsum machen müsse, antwortete sie: „Spätestens dann, wenn Sie anfangen, soziale Kontakte zu vernachlässigen, und wenn der Konsum exzessiv wird – Sie also acht bis neun Stunden täglich online sind und ständig Ihr Handy in der Hand haben. Oder wenn Sie es abends nicht mehr schaffen, das Smartphone wegzulegen.“ Nach unserem Telefonat bin ich etwas beruhigt. So weit ist es bei mir […]

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