In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

„Immer mit der Ruhe“: Wie du mit dem Wissen der Tibeter zu mentaler Gelassenheit finden und eine Balance von Körper und Geist herstellen kannst. Während uns akute Stressreaktionen kurzzeitig dazu befähigen, große Herausforderungen zu meistern, kann chronischer Stress krank machen und auf Dauer zu psychischen Symptomen wie Nervosität, Ängstlichkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit und Schlafstörungen führen. Chronischer Stress beeinträchtigt aber auch eine Vielzahl von Körperfunktionen, insbesondere im Bereich der Verdauung und des Immunsystems. Wenn man den Fokus zu sehr auf die unbedingte Einhaltung der Work-Life-Balance richtet, dann kann dies sogar zu noch mehr Stress führen. Denn wenn die Waagschale „Arbeit“ sehr voll ist, neigt man dazu, auf die andere Seite der Waage möglichst viel „Leben“ zu packen. Doch der Versuch, Arbeit sowie Familienzeit, Zeit für Freunde und Sport, Weiterbildung, gesunde Ernährung, Kultur und Entspannung zu gleichen Teilen zu erfüllen, verursacht oft erst recht Stress und kann schließlich sogar zu Burn-out führen. So können verschiedenste Aspekte des Lebens Stress verursachen. Daher sollte man an Stelle der Work-Life-Balance besser ein Gleichgewicht zwischen Regeneration und Stimulation anstreben. Dies ist ein ganzheitlicher Ansatz, wie ihn auch die Tibetische Konstitutionslehre verfolgt. Asiatische Wissenssysteme bieten hier verschiedene Ansätze, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Die tibetische Lehre hat eine ganz eigene Ansicht von Stress und seinen Folgen. Die 3 Prinzipien der Tibetischen Konstitutionslehre   Lung-Prinzip Tripa-Prinzip Beken-Prinzip Charakteristik: beweglich, bewegend wärmend, abbauend kühlend, aufbauend thermische Natur: eher kühl, trocken heiß kalt Element: Luft Feuer Erde und Wasser verantwortlich für: körperliche und geistige Beweglichkeit, Kreativität Tatkraft, Mut, medrod (tibetisch für Verdauungsfeuer) Gemütsruhe, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Stabilität gesundheitliche Anfälligkeiten bei Überschuss: Stress und alle körperlichen Folgen davon, Über­sensi­bilität, psychische Störungen, Schlafstörungen Leber und Galle, entzündliche Krankheiten, Ärger, Aggression Übergewicht, träger Stoffwechsel, Verstopfung, schleimige Atem­wegsprobleme, Müdigkeit, Gewebeschwellungen (Ödeme) verstärkende Geschmacksrichtungen: bitter, adstringierend (zusammenziehend), scharf scharf, sauer, salzig süß, salzig, sauer, […]

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Cecile Vennos
Dr. med. vet. Cécile Vennos beschäftigt sich seit 2006 mit der wissenschaftlichen Erforschung von Rezepturen der Tibetischen Konstitutionslehre und ist seit 2013 Leiterin der Regulatory & Medical Scientific Affairs der PADMA AG Schweiz. Die PADMA AG stellt seit 1969 Tibetische Pflanzenrezepturen nach pharmazeutischen Standards in der Schweiz her.
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