Grünkohl

ThinkstockPhotos-177515989Dieses Powerpaket liefert reichlich Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen, und dazu kommen noch hohe Vitamin-K- und Folsäuremengen. Vitamin K hemmt entzündliche Prozesse im Körper und schützt damit vor schädlichen Umwelteinflüssen. Darüber hinaus liefert Grünkohl doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen und Orangen. In Grünkohl stecken zudem überlebenswichtige Omega-3-Fettsäuren, die den Körper vor chronischen Krankheiten schützen, und Antioxidanzien, die einen wichtigen Beitrag zur Krebsvorsorge leisten. Sein hoher Chlorophyll-Gehalt begünstigt die Hämoglobinbildung im Blut und verbessert die Sauerstofftransportkapazität des Blutes, was die Reinigung der Leber, des Magens und der Bauchspeicheldrüse begünstigt. Darüber hinaus wirken sich die enthaltenen Ballaststoffe positiv auf die Verdauung aus. Nicht zuletzt ist das Trendgemüse sehr eisen- und eiweißhaltig, so dass es auch als “Rindfleisch” unter den Gemüsen bezeichnet wird.

 

GruenkohlpestoDas passende Rezept: Grünkohlpesto

2 Portionen // 30 Min.

  • 250 g Spaghetti
  • 3–5 Blätter Grünkohl
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 2–3 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer

Die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Den Grünkohl gründlich waschen und abtropfen lassen. Die Blätter vom Stängel schneiden und in kochendem Salzwasser blanchieren. Mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Knoblauch abziehen. Knoblauch, Grünkohl, Pinienkerne und Zitrusabrieb in den Mixer geben. Während des Püriervorgangs das Olivenöl dazugießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut vermischen.

Die Nudeln in ein Sieb abgießen und auf Teller verteilen. Das Grünkohlpesto auf die dampfende Pasta geben und sofort servieren.

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Rote Bete

ThinkstockPhotos-452513809Da Rote Bete von Natur aus einen hohen Nitratgehalt aufweist, hat der frische Saft der Knolle eine blutdrucksenkende, weil gefäßerweiternde Wirkung. Da Nitrat zu Nitrit umgewandelt werden kann, sollte man Rote-Bete-Gerichte (genau wie Spinat) im Kühlschrank aufbewahren und nicht die ganze Portion erhitzen, sondern nur das, was man auch tatsächlich essen möchte. Sprich: nicht unnötig lange warmhalten und nicht mehrfach wieder erhitzen. Positiv wirkt sich Rote Bete zudem auf die Reinigung des Darms, auf die Wundheilung und Stärkung der Abwehrkräfte aus.

 

Das passende Rezept: Rote-Bete-Chips

2 Portionen // 10 Min. + 30 Min. Backzeit

  • 1 mittelgroße Rote Bete
  • 1 Zweig Rosmarin
  • grobes Meersalz

RoteBeteDen Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.
Die Rote Bete schälen und in dünne Scheiben hobeln. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Scheiben in einer Schicht da rauf verteilen. Die Rosmarinnadeln und das Salz darüber geben. In den Backofen schieben.
Die Scheiben nach etwa 10–15 Min. wenden und weitere 10–15 Min. backen. Sobald die Chips kross sind, aus dem Ofen nehmen. Zwischendurch die Ofentür öffnen, damit der Dampf entweicht.
In eine Schüssel geben und eventuell nachsalzen und sofort genießen. In einem luftdicht verschlossenen Behälter sind die Chips einige Tage haltbar.

 

 

 

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 Schmid_Local Superfoods_300dpi_cmykFranziska Schmid: Local Superfoods – Rezepte mit den besten heimischen Vitalstoffpaketen
Trias Verlag 2015, EUR 14,99, ISBN: 978-3830483045

 

 

 

 

 

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