Leinöl
Dieses Öl ist besonders reichhaltig an ungesättigten Fettsäuren. Kein anderes Speiseöl enthält so viel essentielle Linolsäure, die – wie bereits erwähnt – sehr wichtig für einen gesunden Körper und Stoffwechsel ist.

Küchentipp: Leinöl ist die Grundlage der viel gelobten Öl-Eiweiß-Kost. Es empfiehlt sich besonders im Quark, an Pellkartoffeln und zartem Gemüse.
Achtung: Nicht zum Braten verwenden.

Macadaminanußöl
Ein schonend gepresstes Speiseöl aus erntefrischen, nicht gerösteten Macadamianüssen.

Küchentipp: Dieses Öl ist eine besondere Delikatesse und eignet sich für Salate, Soßen und Dips. Es wird von Köchen und Gourmets geschätzt.
Achtung: Zum Braten gut geeignet.

Olivenöl
Olivenöl besitzt einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren. Dadurch beugt es Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, verbessert die Leistung der Schilddrüse und kann den Cholesteringehalt im Blut regulieren.

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Küchentipp: Mildes Olivenöl mit seiner feinen dezenten Note schmeckt leicht und frisch in Salaten. Für Salatsaucen sollte Olivenöl immer Zimmertemperatur haben, da es sich dann am schnellsten mit anderen Zutaten verbindet. Wer die Salate noch mit getrockneten Gewürzen verfeinern möchte, sollte die Gewürze ca. 60 min. vorher in das Olivenöl geben.
Achtung: Olivenöl ist zum Kurzbraten geeignet, soll aber nicht länger erhitzt werden, als unbedingt notwendig. Bei Raumtemperatur aufbewahren.

Rapsöl
Rapsöl ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Es besitzt eine ähnliche Zusammensetzung der Fettsäuren wie Olivenöl – hat aber auch einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Ölsäuren und Vitamin E.

Küchentipp: Rapsöl schmeckt besonders gut in Gemüsegerichten und Dips.
Achtung: Das Öl eignet sich auch zum Kurzbraten bis max. 180 Grad.

Sesamöl
Besonders in der makrobiotischen und ayurvedischen Küche wird mild geröstetes Sesamöl verwendet.

Küchentipp: Kaltgepresstes Sesamöl hat einen nussigen, sehr milden Geschmack. Es verleiht den Speisen eine asiatische Note. Es eignet sich für die Zubereitung sowohl kalter als auch warmer Speisen.
Achtung: Sesamöl wird traditionell auch in der heißen Küche verwendet. Es darf aber nicht überhitzt werden.

Sojaöl
Erhält mehr Lecithin als andere native Pflanzenöle (80 mg/100g), dazu viel Vitamin A und E.

Küchentipp:  Es eignet sich besonders für die anspruchsvolle Diätküche, zum Anrichten von Salaten und warmen Gerichten.
Achtung: Sojaöl eignet sich nicht zum Braten.

Traubenkernöl
Reich an sekundären Pflanzenstoffen (Procyanidine, Bioflavonoide) und deshalb so gesund.

Küchentipp: Kulinarisch eine Kostbarkeit, deshalb zu empfehlen als i-Tüpfelchen für Salate und feine Dips.
Achtung: Zum Braten ungeeignet.

Walnussöl
Dieses Öl stärkt die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Es hat – neben Distelöl – den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, enthält viel Vitamin E, Lecithin, Linolsäure und die Provitamine A und D.

Küchentipp: In der kalten Küche entfaltet Walnussöl sein Aroma besonders gut. So wird z.B. Feldsalat durch Walnussöl zu einer richtigen Delikatesse. Warme Speisen wie Wurzelgemüse verfeinert man am besten erst kurz vor dem Servieren mit einem Schuss Walnussöl.
Achtung: Sehr hochwertiges Pflanzenöl. Zum Braten nicht geeignet.

 

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Doris Iding
Doris Iding ist Ethnologin, Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin sowie Autorin mit Schwerpunkt Integration östlicher Heilverfahren in den Westen und bewusstseinsverändernde Techniken. Ihr besonderes Interesse gilt der Vermittlung eines neuen Bewusstseins, bei dem der Mensch nicht mehr dogmatisch an alten Traditionen und Lehren festhält, sondern sich dafür öffnet, dass alles miteinander verbunden ist. In ihren Artikeln und Seminaren vermittelt sie auf leichte und spielerische Weise, wie wir entspannt, achtsam und wohlwollend zu uns selbst finden können. Vierzehn ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.

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