In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Vom intuitiven Umgang mit Lebensmitteln – wie dir der gesunde Hausverstand dabei hilft, Lebensmittel möglichst vollumfänglich zu verwerten und nicht auf die Märchen der Lebensmittelindustrie hereinzufallen. Wir kennen das: Die Möhrchen im Gemüse­fach sind schrumpelig und weisen dunkle Stellen auf, Kartoffeln und Zwiebeln treiben fröhlich vor sich hin, der Joghurt steht seit Tagen offen im Kühlschrank, im Senfglas setzt sich Flüssigkeit ab. Verunsichert fragen wir: „Kann ich das noch essen, oder muss das weg?“ Wieso fällt es uns so schwer, diese Frage zu beantworten? Warum haben wir verlernt, unserem Bauchgefühl zu vertrauen, und hatten es unsere Großmütter wirklich besser drauf? Wenn Lebensmittel mit einem Mindest­halt­barkeitsdatum (MHD) versehen sind, machen die meisten von uns kurzen Prozess. Mit 43 Prozent ist das abgelaufene MHD laut Umfragen einer der Hauptgründe, Essen wegzuwerfen, obwohl die meisten Lebensmittel noch weit über den Ablauf hinaus genießbar sind. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht identisch mit dem Verbrauchsdatum für leicht verderbliche Lebensmittel wie Frischfleisch und Fisch. Beim MHD handelt es sich um ein Gütesiegel für die Qualität von Farbe, Geruch, Konsistenz und Geschmack des Lebensmittels, das der Hersteller selbst festlegt. Klar lässt sich damit Geld verdienen, wenn sogar Salz, Honig und Wasser ein Ablaufdatum haben. Bei Ausgrabungen in Ägypten wurde Honig als Grabbeigabe gefunden, stolze 3000 Jahre alt – und noch genießbar. Wie Salz und Wasser schlecht werden sollen, sei dahingestellt. Damit hätten wir das geklärt, doch die Unsicherheit vieler Konsumenten bleibt. Von der Lebensmittelindustrie beeinflusste Angewohnheiten hinterfragen In der öffentlichen Debatte um Lebens­mi­ttel­ver­schwen­dung tauchen immer wieder die vielzitierten „Großmütter“ auf, die angeblich noch wussten, wie man nachhaltig mit Essen umgeht, und aus jeder schrumpeligen Zwetschge noch ein Festtagsmahl zauberten. Es waren aber wohl eher unsere Ur-Ur-Großmütter, denn der Verlust dieses Wissens liegt wirklich schon einige Generationen zurück. Nach der Not des zweiten Weltkrieges folgten die fetten Wirtschaftswunderjahre, und mit […]

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