Altes Gewürzwissen ist heutzutage wieder gefragt – hier wird es Ihnen schmackhaft gemacht Früher gehörten Gewürze zum Kostbarsten und Teuersten, das die Menschen kannten. Heute stehen sie für wenig Geld jedem zur Verfügung. Und plötzlich ist das Interesse dafür bei uns so richtig erwacht – ein Indiz, dass die Welt auch auf kulinarischem Gebiet zusammenwächst. Aber Gewürze machen nicht nur, dass alles nach „mehr“ schmeckt. Sie wurden in früheren Zeiten als Medizin genutzt, und diese Heil-Qualitäten besitzen sie nach wie vor. Das Interesse an dem Aspekt hat ebenfalls enorm zugenommen, bei Laien und in der Wissenschaft. So wurde beispielsweise sicher belegt, dass Knoblauch gegen Entzündungen wirkt und Kurkuma/Gelbwurz gegen Altersdemenz vorbeugt. Wacholder entwässert. Fenchel beruhigt und fördert den Schlaf. Kardamom regt Kreislauf, Hormonhaushalt und Stoffwechsel an, und er macht als Beigabe zu Kaffee aus diesem Getränk eine exotische Köstlichkeit. Das Allerneueste ist, dass die Archipelago Brewery in Singapur „spice beer“ anbietet, Gewürzbier. Enthalten sind unter anderem Ingwer und Zitronengras. Genau diese beiden kann man wegen ihrer erfrischenden Wirkung als ausgesprochene Sommergewürze ansehen: Tee aus mit kochendem Wasser überbrühten getrockneten Zitronengras-Stängeln schmeckt heiß und kalt wunderbar und wirkt gegen Schweißbildung. Auch gegen heiße Füße übrigens, wenn man zwei Becher von diesem Tee in ein Fußbad gibt. Die gleiche Wirkung haben zwei bis drei Tröpfchen ätherisches Öl vom Zitronengras, mit drei Esslöffeln Apfelessig vermischt und einem warmen oder kalten Fußbad beigefügt. Ingwer, eines der wissenschaftlich am gründlichsten durchgecheckten Gewürze, wird im Ayurveda „die universale Medizin“ genannt. Er hilft gegen sehr viele Krankheiten, unter anderem gegen Migräne, Blähungen und Reisekrankheit. Auch kann er die Anfälligkeit für Thrombosen und Schlaganfälle vermindern und er beugt Herzkrankheiten vor. Das körperliche und seelische Immunsystem kann er stärken, denn er beruhigt die Nerven. Gleichzeitig muntert er auf und wirkt sogar als Aphrodisiakum. Gegen Husten, Erkältungen und Grippe, die […]

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