Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin ist ein Kraut mit Geschichte, Aroma und gesundheitsfördernder Kraft Es gab Zeiten, da mussten sich Seeleute ausschließlich an Naturphänomenen orientieren, denn Kompass und andere Navigationshilfen waren noch nicht erfunden. Denjenigen, die das Mittelmeer bereisten, soll bei nicht vorhandener Sicht, das heißt bei Nacht und Nebel, der starke, aromatische Duft vom Rosmarin den Weg gewiesen und die Nähe von Land signalisiert haben – eine reizvolle Vorstellung. So entstand der Name, der auf Lateinisch „Tau des Meeres“ bedeutet. Rosmarin wurde zur Heilpflanze des Jahres 2011 gekürt. In der Medizin der alten Römer und Griechen allerdings spielte er keine sehr große Rolle. Damals hatte er mehr mit den Göttern zu tun. Um die nämlich gnädig zu stimmen, ihnen zu danken oder sich mit ihnen zu versöhnen, verbrannten die Menschen Rosmarin und Thymian zusammen mit Tieropfern. So ersetzten sie den Weihrauch, ein Baumharz, das von weither importiert werden musste und deshalb extrem teuer war. Da die Liebesgöttin Aphrodite aus dem Schaum des Meeres geboren wurde, ist Rosmarin, der „Meertau“, ihr spezielles Attribut und wurde zum Schmücken ihrer Statuen verwendet. […]

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