Verbessere die Welt mit veganem Essen! Es ist gut für das Klima, die Umwelt – für deine Gesundheit und steigert das Wohlbefinden im eigenen Körper. In den letzten zehn Jahren hat sich viel bewegt in unserer Gesellschaft. Zum Glück! Keiner weiß es so gut wie Rüdiger Dahlke, denn er beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit dem, was uns guttut und was Körper, Seele und Geist nährt.

Sein neuestes Buch widmet er dem Thema „Peace Food“ und will uns alle darin unterstützen, uns selbst und der Erde durch vegane Ernährung etwas Gutes zu tun. Grundsätzlich gilt: Da Essen so herausfordernd auf den Organismus wirkt, sind Fasten und wenig Essen – durch viele Studien belegt – sehr gesund. Beides hält fit und ermöglicht ein langes Leben, wie die Untersuchungen 100-Jähriger zeigen.

Grundsätzlich bedeutet Essen also Stress für den Körper. Und natürlich ist es ein noch schlimmerer Stress für alles, was wir essen und alle, die wir essen. Wie Tiere wollen auch die meisten Pflanzen nicht gegessen werden, sondern sich vermehren und so wehren sie sich jeweils auf ihre Art. Nur einige wenige wie etwa Obstbäume nutzen trickreich das Verspeistwerden, um ihre Kerne, also ihre Samen, über ihr eigenes Umfeld hinaus zu verbreiten. Diese wenigen legen also geradezu Wert darauf, gegessen zu werden und bieten so die beste und unschuldigste Kost, die sich uns gern selber schenkt.

(c) Gräfe und Unzer Verlag

Die Hinwendung zu Peace Food ist somit ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung im Hinblick auf Körper, Seele und Geist und für unsere spirituelle Entwicklung.

Mehr zu Peace Food findest Du hier: „Das große Peace Food Buch“ von Rüdiger Dahlke.

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Friedens-Essen – wie schaut das aus?

Unser Organismus ist ein Geschenk von Mutter Natur. Er kann wundervoll existieren, ohne irgendeinem anderen Wesen etwas anzutun. Die Lösung für Rüdiger Dahlke lautet hier: Vegan! Veganes Essen schmeckt gut, kann auch schnell gehen und dient uns allen.

Probier’s doch gleich mal aus!

Zunächst findest du hier ein paar Ideen für die schnelle Veganküche, die du nach Lust und Laune variieren kannst.

  • Getreide-Gemüse-Pfanne

Geschnittene Zwiebel und Knoblauch in heißem Öl in der Pfanne andünsten. Gegartes Getreide (Dinkelreis, Quinoa, Reis …) und Reste von gegartem Gemüse (oder sehr klein geschnittenes/geraspeltes Gemüse) dazugeben. Unter Rühren erwärmen, bei Bedarf einige Esslöffel Brühe oder Wasser zugeben. Nach Belieben würzen mit Salz und Pfeffer, frischen oder getrockneten Kräutern, Currypulver oder -paste, Chili, Zimt, Kreuzkümmel, Rosinen, Zitronensaft.

  • Schnelle Gemüsenudeln

Für Gemüsenudeln einfach Zucchini, Karotten oder Rote Bete mit dem Spiralschneider in Streifen schneiden. Veganes Pesto in die Pfanne geben, Gemüsenudeln dazu, kurz erwärmen, dabei mit einem Pfannenwender vorsichtig umdrehen. Wer keinen Spiralschneider hat, schneidet das Gemüse mit einem scharfen Messer längs in sehr dünne Streifen. Man kann die Gemüsenudeln auch gut über Dampf garen.

  • Schnelles Gemüse-Curry mit Obst

Eine Dose Kokosmilch in einem Topf zum Kochen bringen und einen Esslöffel rote oder gelbe Currypaste einrühren. Sehr dünn geschnittenes frisches Gemüse (Lauch- oder Frühlingszwiebelringe, Paprikastreifen, Möhrenraspel, Brokkoli- oder Blumenkohlröschen, grüner Spargel in Scheibchen, …) 5-10 Minuten darin knackig kochen. 1 Tasse klein geschnittene Früchte zugeben (Ananas, Mango, Bananen). 1 Handvoll Erdnusskerne unterrühren und mit Salz abschmecken.

Süßes Peace Food

Und jetzt gibt’s drei ganz konkrete Rezepte aus Rüdiger Dahlkes Buch Peace Food! Sie sind köstlich süß und schmecken besonders gut, wenn du schlecht geschlafen hast oder der Tag mal anders läuft, als du es dir vorgestellt hast.

Du wirst sehen, es braucht nicht viel, um Dir selbst und dem Planeten etwas Gutes zu tun! Und wenn du dir vor dem Essen noch ein paar Minuten Zeit nimmst und all den Wesen dankst, die daran beteiligt sind, dass du jetzt ein köstliches, veganes Essen hast, dann wirst du auf diese Weise auch gleichzeitig deinen Geist reinigen und dein Herz nähren!

1KOKOSPORRIDGE

Kokosporridge (c) Gräfe und Unzer Verlag / Marina Jerkovic

2 EL Kokosflocken
300 ml Kokosmilch
¼ TL gemahlene Vanille
1 Stück Zimtstange
1 Prise Salz
2 EL Kokosmehl
1 EL Leinsamenmehl
1 EL Rohrohrzucker (nach Belieben)
1 TL Chiliflocken

Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten.

Kokosmilch mit Vanille, Zimtstange und Salz aufkochen. Beide Mehlsorten langsam einrühren, bis die Kokosmilch etwas eindickt.

Die Zimtstange entfernen, den Porridge in zwei Schälchen füllen und nach Belieben mit Rohrohrzucker süßen.

Mit den gerösteten Kokosflocken und den Chiliflocken bestreut servieren.

2BUCHWEIZEN-PFANNKUCHEN

Pfannkuchen essemn für den Frieden (c) Gräfe und Unzer Verlag / Marina Jerkovic

Für den Pfannkuchenteig:
75 g Buchweizenmehl
125 ml Hanfdrink (natur oder Vanille)
¼ Pck. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz

Für den Dattelkaramell:
50 g Datteln ohne Stein
65 ml Mandeldrink
1 Prise Salz

Zum Backen: 2 EL natives Kokosöl

Zum Servieren: 1 Banane & Kakaonibs (nach Belieben)

Für den Dattelkaramell die Datteln in Stücke schneiden und etwa 30 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen.

Alle Zutaten für den Pfannkuchenteig in einer Schüssel miteinander verrühren, bis ein klebriger, aber recht flüssiger Teig entstanden ist. 10 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 100 °C (Umluft) vorheizen. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze das Kokosöl erhitzen. Sechs kleine Pfannkuchen darin nach und nach von beiden Seiten goldbraun backen und auf einem Teller im Backofen warmhalten.

Die Datteln abgießen und mit dem Mandeldrink und Salz im Mixer zu einer zähen Creme verarbeiten. Die Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Pfannkuchen mit Bananenscheiben belegen und mit Dattelkaramell beträufeln. Nach Belieben mit Kakaonibs bestreuen.

3GRIESSSCHNITTEN

Süße Versuchung (c) Gräfe und Unzer Verlag / Joerg Lehmann

50 g Haselnusskerne oder Mandeln
500 ml Haferdrink
Salz
125 g Dinkelgrieß
4 EL vegane Margarine
Apfeldicksaft oder Ahornsirup zum Servieren

Die Haselnusskerne bzw. Mandeln hacken und zusammen mit dem Haferdrink und 1 Prise Salz in einem Topf aufkochen. Den Grieß langsam einrühren und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten quellen lassen. 2 EL Margarine unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Masse 2 cm dick aufstreichen und abkühlen lassen. Die Grießplatte in Quadrate schneiden. 2 EL Margarine in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Grießschnitten darin auf beiden Seiten goldbraun braten. Mit Apfeldicksaft oder Ahornsirup beträufelt servieren.

TIPPS: Die Grießmasse lässt sich prima schon am Vorabend zubereiten. Dann über Nacht mit Frischhaltefolie abdecken, damit sie an der Oberfläche nicht austrocknet. Oder die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Kastenform drücken, am nächsten Tag stürzen und in Schnitten schneiden. •

Die Grießschnitten lassen sich auch in einer herzhaften Version zubereiten: Dafür statt der Haselnüsse 1 EL gehackte Rosmarinnadeln mit dem Haferdrink aufkochen. Oder statt Rosmarin 50 g fein geschnittene Pilze (z. B. Champignons, Egerlinge, Steinpilze) unter die Masse mischen. Zu den herzhaften Grießschnitten frisch aus der Pfanne schmeckt ein bunter Salat oder beliebiges Gemüse.

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.

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