Harzer Gebirgstorte
Kloster Gerode liegt am Rande des Südharzes, und mittlerweile haben wir uns überzeugt, wie gut die traditionelle Harzer Gebirgstorte schmeckt, insbesondere nach diesem Originalrezept:

Zutaten

  • 6    Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 3 El Mehl
  • 1 Tafel    Zartbitterschokolade, grob gemahlen

Für den Guß:

  • 1 Tafel    Zartbitterschokolade
  • 1,5 Würfel Palmin
  • 6    Eiweiß, zu Eischnee geschlagen
  • 400 ml    Sahne,
  • zu Schlagsahne geschlagen
  • 100 ml    flüssige Sahne

Zubereitung
Aus folgenden Zutaten einen Teig herstellen: Eigelbe, Zucker, grob gemahlene Nüsse, Mehl, grob gemahlene Zartbitterschokolade. Den Eischnee unterheben. Den Teig in einer Springform bei 180° C etwa 25 min. backen. Abkühlen lassen. Die geschlagene Sahne auf den Tortenboden streichen. Für den Guss die zweite Tafel Zartbitterschokolade und etwas Palmin flüssig werden lassen und 100 ml flüssige Sahne unterrühren. Die Schokoladenmasse auf die geschlagene Sahne streichen und mit einer Gabel „Berge“ hochziehen.

Steckrüben-Info
Die Steckrübe (auch Kohlrübe, Erdrübe, Wruke) ist eine Gemüse und Futterpflanze mit fleischig verdickter Rübe. Es handelt sich um eine Kreuzung etwas rätselhafter Herkunft, sehr wahrscheinlich aus Kohlrabi und Herbstrübe. Steckrüben werden bis zu 1,5 kg schwer, haben eine gelbliches Fleisch, das eine gewisse Schärfe besitzt. Heute sind Steckrüben eher auf den hinteren Rängen der Gemüseabteilungen zu finden, doch in den Hungerjahren des ersten Weltkriegs bildeten sie das Grundlebensmittel in den Städten, insbesondere im Winter. Man sprach sogar von „Steckrübenwinter“.  – Die Knollen werden roh und gekocht genossen, häufig, z.B. mit Kartoffeln halb und halb, zu Püree gestampft. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralien, besonders Vitamin C, Kalium, Kalzium.

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Postelein-Info
Postelein (auch Winterportulak, Bürzelkraut) ist eine in Westasien heimische Art der Portulakgewächse. Das wenig bekannte einjährige Blattgemüse wird kultiviert und wächst auch wild. Die Wildform war schon im alten Ägypten als Gemüse und Heilpflanze bekannt und wurde auch bei uns im Mittelalter angebaut. Heute wird er im geringen Umfang in den Niederlanden und Nordwestdeutschland angebaut. Die jungen, fleischigen Blätter werden noch vor der Blüte geerntet und haben eine erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack. Man isst sie roh als Salat oder Brotbelag oder gart sie wie Spinat. Roh  genossen ist Portulak eine willkommene Abwechslung im Winter, wenn außer Feldsalat andere hiesigen Salate noch auf sich warten lassen. Außerdem eignen sie sich zum Würzen von Suppen. Sie sollten, einmal geerntet, rasch gegessen werden, da sie sich nur kurz frisch halten. Portulak liefert Kalium, Magnesium, Kalzium, Vitamin K und C. Er besitzt eine leicht harntreibende Wirkung.

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