Ein Wintergemüse, das besonders nahrhaft, gesund und lecker ist: Der Grünkohl nimmt es locker mit allen „Superfoods“ auf und ist unter seinem englischen Namen Kale inzwischen selbst zum Trendgemüse avanciert. Seit einigen Jahren gilt als Superfood und Trendgemüse, was den Menschen bei uns früher in der ungemütlichen Jahreszeit Wärme und Kraft gab: Grünkohl, damals mit viel Schmalz zubereitet und mit Kassler oder diversen Würsten serviert, war eine beliebte, häufig verzehrte Wintermahlzeit. Heute wird er möglichst ohne Zutaten tierischen Ursprungs und nach zeitgemäßen Rezepten zubereitet, zum Beispiel als Bestandteil von Bratlingen/Veggie-Burgern, Gemüsemischungen zum Fermentieren, Salaten, Suppen, Currys, Grünen Smoothies und so weiter. Gewürzte Grünkohl-„Chips“ sind schon fast zu Klassikern geworden. Irgendwann Ende der 1990er Jahre wurde bekannt und verbreitete sich schnell, dass das eher unattraktive, struppige Gewächs unter anderem sehr viel Vitamin C und Vitamin K enthält, von allen Lebensmitteln den höchsten Gehalt an Betacarotin besitzt und vieles mehr. In den USA wurde Grünkohl schnell zum Star der modernen vegetarischen und veganen Küche, wobei er vorher schon Bestandteil der traditionellen Südstaatenküche gewesen war. Dass bekannte Persönlichkeiten wie Michelle Obama oder die […]

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