Das „Greens“ in San Francisco ist ein Highlight für Entdecker vegetarischer Köstlichkeiten Kurz vor seiner Wahl zum amerikanischen Präsidenten sagte Barack Obama in einem Fernsehinterview über seine bildschöne Frau Michelle: „Well, she‘s quite easy to look at.“ – „Na ja, sie ist ganz gut anzuschauen.“ Um eine ähnliche Untertreibung handelt es sich beim Namen von Greens Restaurant in San Francisco. Greens, der Plural von „grün“, bedeutet „Grünzeug“. Dabei ist das Restaurant aber eins der ersten, besten und berühmtesten vegetarischen Lokale in Nordamerika. Hier wird praktiziert und offeriert, was unter »Gourmet Vegetarian Cuisine« läuft – das Beste vom Besten. Obwohl auch Tofu und anderer Fleischersatz zum Zuge kommt, ist dies vorwiegend eine Gemüseküche. Im April 2010 steht beispielsweise Folgendes auf der Karte: Artischockengratin mit gegrilltem Spargel plus Tomaten, Frühlingszwiebeln und Sauce aus gerösteter Paprika (das Rezept für diese Sauce finden Sie am Schluss des Artikels); Rosmarin-Crêpe mit Spinat und Ziegenkäse, gerösteten Kartoffeln und Karotten plus gegrillter Artischocke; ein gelbes Curry aus Frühlingsgemüse in einer Sauce aus Kokosmilch, Ingwer, Chillies und Koriandergrün, dazu Jasminreis mit Cashewkernen und Thai-Gurkensalat. Wer etwas Leichtes möchte, kann eine Suppe aus Butternuss-Kürbis mit Gruyère-Käse und Petersilie wählen. Oder einen Spinatsalat mit Chicorée, Feta, roten Zwiebeln, Oliven, Minze, Sherry-Dressing und warmem Olivenöl. Lokal und saisonalInsgesamt werden 16 verschiedene Gerichte angeboten. Die Karte wird etwa einmal im Monat verändert, manchmal häufiger. Es kommt ganz darauf an, was gerade wächst, blüht und gedeiht. Annie Somerville, Greens-Chefköchin seit 1985, hat schon von saisonalen und lokalen Produkten geschwärmt, als noch kaum jemand wusste, was man sich darunter überhaupt vorzustellen hat. Die meisten Zutaten für ihre Gerichte stammen von der Green Gulch Farm im Marin County. Das liegt von San Francisco aus nordwestlich, auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge, die man vom Restaurant aus sehen kann. In ihrem Kochbuch „Everyday Greens“ […]

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