Genussvolles Schmecken, bewusstes Kauen: Wie „Schmauen“ unsere Nahrungsaufnahme revolutionieren und unser Wohlbefinden steigern kannVor kurzem bin ich auf ein sehr interessantes Buch einer russischen Ärztin gestoßen. Der Titel dieses Buches lautet: „Wir fressen uns zu Tode“. Dr. Galina Schatalova beschreibt darin ein revolutionäres Konzept für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit und erklärt anhand von vielen Beispielen und Forschungen, wie wir schleichende und beständige Selbstzerstörung betreiben, wenn wir das Fünf- bis Zehnfache von dem essen und trinken, was unser Organismus von Natur aus verträgt. Aber wie soll es dem Menschen unserer Zeit denn gelingen, weniger Nahrung zu sich zu nehmen, bei all den Verlockungen und dem Überangebot an Lebens- und Genussmitteln in den Regalen unserer Supermärkte? Gibt es eine Art innere Stoppschranke, die uns vor einer Überdosis Nahrung schützt? Gibt es einen biologischen Schutzmechanismus? Ja! Auch ich habe es zunächst mit viel Disziplin versucht – mit dem Ergebnis, dass ich immer wieder gescheitert bin. Nichts konnte mich von meiner schlechten Angewohnheit des Schlingens befreien, bis ich vor zwölf Jahren eine herausragende Methode kennenlernen durfte. Fast im Vorübergehen drang aus dem Fernseher bei einer Buchbesprechung die Empfehlung an mein Ohr: „Kau Dich gesund!“. Neugierig geworden, hörte ich genauer hin. Der Münchner Schauspieler Jürgen Schilling, Autor von „Kau Dich gesund!“, hatte das Urgeheimnis menschlicher Ernährung entdeckt: Schmauen. Der Begriff „Schmauen“ ist eine Wortkreation aus den Verben „schmecken“ und „kauen“. Schilling kurierte mit der so bezeichneten Vorgehensweise seine chronischen Magen- und Darmbeschwerden und reduzierte ganz nebenbei noch sein Körpergewicht dauerhaft um 33 Kilo. Ich war total fasziniert, denn auch ich hatte seinerzeit gravierende Beschwerden mit meiner Verdauung und den vielen daraus resultierenden Folgeerkrankungen. Ich besorgte mir das Buch sofort. Schon nach der ersten „Kau-Jogging“-Trainingsphase konnte ich essen, was mir wirklich schmeckte, so viel ich wollte und egal zu welcher Uhrzeit – und trotzdem […]

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