In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Jeden Tag verschwinden ganze Arten von unserem Planeten. Die Welt wird dadurch ärmer in einer Weise, die kein von der Menschheit angehäufter Reichtum jemals aufwiegen kann. er Schneeleopard, der Asiatische Elefant und der Tiger ebenso wie der Seeotter, der Blauwal und der Schreikranich – sie alle sind vom Aussterben bedroht. Schon bald könnten sie, wie so viele Spezies vor ihnen, für immer von diesem Planeten verschwunden sein. Und das gilt nicht nur für sie: Mehr als 35.500 Arten – Pflanzen, Pilze und Protisten mit eingerechnet – stehen derzeit auf der IUCN-Liste der bedrohten Arten1. Nach dieser Roten Liste sind u.a. ein Viertel aller Säugetierarten, jede achte Vogelart und vierzig Prozent der Amphibienarten bedroht. Prognosen aus dem Artenschutzbericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) von 2019 warnen vor einer weiteren Verschlimmerung und sprechen von einem Szenario, nach dem die Erde in den kommenden Jahrzehnten rund eine Million Arten verlieren könnte, wenn sich die Ökosysteme weiter verschlechtern. Gründe für das Artensterben Zu allen Zeiten starben auf der Erde Spezies aus, weil sich die Lebensumstände veränderten. So war etwa das Ende der Dinosaurier-Ära auf eine Klimaveränderung zurückzuführen, die sich wahrscheinlich durch einen Asteroideneinschlag ergab. Das bedrückend massive Artensterben der letzten Jahrhunderte und insbesondere Jahrzehnte jedoch ist nicht auf natürliche Veränderungen zurückzuführen, sondern auf das Einwirken des Menschen, das in seinem unverträglichen Ausmaß weit über das hinausgeht, was man als natürliches Raumgreifen einer Spezies bezeichnen könnte. Schon lange fügt sich die Menschheit nicht mehr in das große Gleichgewicht ein, sondern gefährdet es, indem sie sich fortwährend über und gegen die Natur stellt. Die Menschheit hat auf vielerlei Weise rücksichtslos in die Natur eingegriffen und dadurch die Lebensräume von Tieren und Pflanzen gravierend beschnitten und ganze Spezies verdrängt. Das Abholzen der Wälder und Regenwälder ist nur eines von unzähligen Beispielen dafür. Überall baute der Mensch seine Städte und Straßen, Biotope mussten […]

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