In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Über siebzig Prozent der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt, die einzigartige Lebensräume bilden. Doch die Meere und ihre Lebewesen sind auf vielfache Weise bedroht. Viele Menschen empfinden das Meer als Quelle der Heilung und Regeneration. Schon sein Anblick, seine bloße Präsenz hat etwas Kraftvolles, das mit den Herzen vieler in direkter Resonanz zu stehen scheint. Doch was wären die Meere ohne das Leben, das zu ihnen gehört; ohne all die Tiere und Mikroorganismen, die in den Meerestiefen zu Hause sind? Das Leben auf der Erde nahm im Meer seinen Ursprung, und dennoch ist dem Menschen offenbar nicht bewusst, dass er die Meere mit all den darin beheimateten Lebewesen schützen muss, wenn ihm dieser Planet etwas bedeutet. Überfischung Der übertriebene Konsum des Menschen macht vor Meerestieren nicht halt. Was wie ein Plattitüde klingt, trifft es leider ziemlich genau: Die Meere werden geradezu leergefischt. Vielerorts wurden die Fischbestände bereits so stark dezimiert, dass sie sich nicht mehr ohne Weiteres erholen könnten, selbst wenn die Fischerei dort mit sofortiger Wirkung eingestellt würde. Im Mittelmeer etwa gelten bereits über 90 % der Bestände als überfischt. Viele verbinden mit dem Begriff „Fischfang“ noch das Bild von kleinen Fischerbooten und alten Traditionen. Doch die industrielle Fischerei hat längst Dimensionen angenommen, die erschreckend sind und ganze Spezies bedrohen. Obwohl die Problematik immer offensichtlicher wird, fehlt es an ausreichenden Reglementierungen; zudem ist in vielen Gegenden der Welt auch illegale Fischerei ein großes Problem. Kommerzielle Fischerkähne holen jährlich bis zu 2700 Milliarden Fische aus den Meeren. Die Aquakulturproduktion, die der Überfischung angeblich entgegenwirken soll, verstärkt das Problem in Wirklichkeit, denn Fische in den Aquakulturen werden mit Meeresfischen gefüttert. Neben den Fischarten, denen die riesigen Fangnetze der industriellen Fischerboote gelten, sterben darin pro Jahr geschätzt auch ca. 300.000 Wale und Delfine sowie unzählige Seehunde, Meeresschildkröten und Vögel. Weitere Zahlen verdeutlichen […]

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Nina Haisken
Nina Haisken ist seit Ende 2004 Redakteurin bei YOGA AKTUELL. Sie studierte in Münster Kommunikationswissenschaft, Indologie und Soziologie und sammelte u.a. Erfahrungen bei einem Verlag in Delhi. Ihr Herzensanliegen ist der Tierschutz. Zusammen mit ihrem Kater wünscht sie sich vor allem eine friedlichere Menschheit (und den nächsten Titelgewinn des FC Schalke 04).
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