Yogalehrer werden heute wie am Fließband ausgebildet, die Prioritäten in der Yogapraxis sind oft fragwürdig. Wie weit sich Yoga vom klassischen Ideal entfernt hat Der bekannte Indologe und Religionswissenschaftler Mircea Eliade brachte in seinem Buch „Yoga. Unsterblichkeit und Freiheit“ einen wesentlichen Aspekt des Yoga zum Ausdruck: „Das, was Yoga charakterisiert, ist nicht nur sein praktischer Aspekt, sondern auch seine initiatische Struktur“. Damit machte Eliade deutlich, dass Yoga genauso wie alle anderen spirituellen Praktiken nur dann sinnvoll ist, wenn er von einem Eingeweihten angeleitet wird, der eigene, direkte Erfahrungen mit den Phänomenen und Realisationsstufen des yogischen Pfades gemacht hat. Nur dann kann der Schüler im Laufe der Zeit tiefe Erkenntnisse über die transformierende Wirkung des Yoga haben. Eliade ging sogar so weit, zu behaupten, dass der Guru im Idealfall den letzten spirituellen Gipfelpunkt aller yogischen Bemühungen erreicht haben sollte, nämlich die Erleuchtung (bodhi) bzw. die Befreiung (moksha). Mit dieser Weisheit ausgestattet, gab der Lehrer sein umfassendes und geheimes Wissen entsprechend des jeweiligen Bewusstseinsstandes im Verlauf vieler Jahre an seinen Schüler weiter. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um ein kognitives […]

Mit YOGA AKTUELL Plus kannst du den kompletten Beitrag lesen. Mit YOGA AKTUELL Plus kannst du den kompletten Beitrag lesen.

Melde dich direkt hier an und profitiere u.a. von folgenden Vorteilen:

  • Zugriff auf tausende exklusive Artikel, Beiträge und Interviews zu Yoga, Ayurveda, Gesundheit und Spiritualität 
  • Digitaler Zugriff auf alle YOGA AKTUELL- Ausgaben ab 2015
 

 

Anzeige:
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen