Millionen Menschen leben mit einer sensiblen Haut. Egal, ob es sich hierbei um Hautunreinheiten, Akne, Ausschläge, Neurodermitis, Schuppenflechte, Abszesse oder Ähnliches handelt, die Ursachen sind oft unklar und Behandlungsmethoden ohne Erfolg. Oft fühlen die Betroffenen sich allein gelassen und sind nicht selten geplagt von Schuldgefühlen und Scham. Das heißt, neben dem körperlichem steigert sich auch der mentale Schmerz enorm. Bei der Behandlung hingegen wird oft nur die Haut betrachtet, dabei liegt die Ursache des Problems tiefer. Ich bin Lydia Zauberhaut und ich möchte dir eine Abkürzung auf deinem Heilungsweg zeigen. Dafür ist es wichtig, deine Haut ganzheitlich zu betrachten und ihre Botschaft an dich zu verstehen. Denn sie will dir etwas mitteilen!

Hautgesundheit: Frieden schließen mit Hautunreinheiten und Akne

Ich selbst hatte schon kurz nach meiner Geburt erste Ausschläge auf der Haut und es entwickelte sich daraus für die nächsten 2 Jahrzehnte eine chronische Neurodermitis. Seit 10 Jahren ist meine Haut wie eine gute Freundin für mich.

Damit auch du endlich Frieden mit deiner Haut schließen kannst, möchte ich dir heute erklären, wie du deine Hautgesundheit endlich erreichen kannst. Dafür darfst du die drei Bereiche betrachten, aus denen dein Selbst besteht: Körper, Geist und Seele. Kommt es zu einer Hautkrankheit, sind die drei Säulen in ein Ungleichgewicht geraten. Ich werde dir zu jedem der Bereiche einen Tipp geben, der deiner Haut guttut. Lass uns das Problem an der Wurzel packen.

Hautgesundheit: Körper

Gesunder Darm – gesunde Haut

Es gibt nicht nur deine äußere Haut, sondern auch eine unsichtbare Haut. Diese ist für deine Gesundheit besonders wichtig, – nämlich die Darmschleimhaut. In der chinesischen Medizin sagt man deshalb auch: Die Haut ist der Spiegel des Darms.

Kennst du schon die Darm-Hirn-Achse?

Es gibt sogar eine Darm-Hirn-Achse. Durch diese werden Informationen über viele Nervenbahnen zwischen Darm und Gehirn ausgetauscht – Appetit, Hunger und auch Emotionen. Zusätzlich sitzen 80 Prozent deines Immunsystems im Darm, vor allem in den Darmschleimhäuten. Wenn dein Darm und somit dein Immunsystem fit sind, hilft das deiner Haut. Die gute Nachricht: Ein gesunder Darm kann also dazu beitragen, dass Allergien, Unverträglichkeiten und Hautentzündungen verschwinden. Wenn du unter starken Verdauungsbeschwerden leidest, empfehle ich dir deshalb einen Darmbefund machen zu lassen, um herauszufinden, was genau deinem Darm fehlt.

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Eine haut- und darmfreundliche Ernährung

Womit du allerdings sofort anfangen kannst, ist eine haut- und darmfreundliche Ernährung in deinen Alltag zu integrieren. Diese sollte entzündungshemmend sein. Das heißt, dass hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel auf deinem Speiseplan stehen sollten. An dieser Stelle sei gesagt: Vegane Ernährung ist nicht automatisch gesund. Allerdings gelangen durch tierische Produkte viele entzündungsfördernde Stoffe in deinen Körper.

Tipps für eine haut- und darmfreundliche Ernährung:

Schließe also vor allem die Hauptverdächtigen aus:

  • Milchprodukte (Milch, Käse, Butter, Joghurt)
  • weißer Zucker, Rohrzucker, Agavendicksaft, Zuckerrübensirup
  • Fertigprodukte und Fleisch

Reduziere Weizenprodukte und wechsle lieber zu Vollkornprodukten. Statt isolierter Kohlenhydrate (zum Beispiel Zucker oder Weißmehl) iss lieber komplexe Kohlenhydrate (Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollkorn).

 

Hautgesundheit: Geist

Unterbewusstsein – die Abkürzung

Deine Gedanken sind wie schnell schwingende Energien. Mit dieser Energie kannst du rasend schnell deine Gedanken formen und ändern. Jeder Gedanke hat wiederum einen Einfluss darauf, was du fühlst. Und diese Gefühle haben eine Schwingung und sind Energie in Bewegung. Diese Schwingung fördert entweder deine Gesundheit oder eben nicht.

Was haben deine Gedanken mit deiner Hautgesundheit zu tun?

Du hast in deinem Leben sicher Erfahrungen gemacht, die nicht leicht zu verdauen waren, hast Gefühle runtergeschluckt, weil du nicht wusstest, wie du mit ihnen umgehen solltest. Diese unterdrückten Energien stauen sich vielleicht auch in deinem Körper an. Jedes Symptom in deinem Körper hat eine spezielle Botschaft, die aus deinem Unterbewusstsein kommt. Kopfhautbeschwerden haben oft mit einer emotionalen Überbelastung und Leistungsdruck zu tun. Durchfall zum Beispiel hat sehr viel mit Angst zu tun, wogegen Verstopfungen emotional gesehen darauf hinweisen, dass du etwas oder jemanden nicht loslassen willst.

Was kannst du jetzt tun, um diese unterbewussten Emotionen, die dich krank machen, zu lösen? Du darfst verstehen, dass du zu 95 % aus dem Unterbewussten heraus lebst. In deinem Gehirn und sogar auf Zellebene haben sich Muster und automatische Abläufe integriert, damit du weniger Energie verbrauchst. Allerdings kann das Handeln aus deinen vergangenen Mustern heraus hinderlich für deine Heilung sein. Weil dich diese Muster überhaupt erst krank gemacht haben.

Der richtige Umgang mit unterbewussten Emotionen

Wenn eine unterbewusste Emotion in dir ausgelöst wird, dann übernimmt sie die Führung in deinem Körper. Und dann kommt es beispielsweise zu einem Juckreiz. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbrechen. Findest du also einen Weg, diese unterdrückten Gefühle rauszulassen, muss deine Haut auch nicht mehr alternativ deine Gefühle widerspiegeln. Denk daran, jedes Gefühl ist Energie. Lässt du diese Energie nicht aus dir heraus, wo soll sie dann hin?

Tipps, um dich mit deinen Emotionen auseinanderzusetzen

Einen weiteren Schritt, den du heute noch gehen kannst, ist es, dich mit deinen Emotionen mehr auseinanderzusetzen und über die Ursache für deine Gefühle zu reflektieren. Dafür beantworte folgende Fragen:

  • Seit wann habe ich mein Hautthema?
  • Was ist mir vorher passiert? Was hat sich in meinem Leben zuvor verändert?
  • Wer oder was ging mir unter die Haut oder hat meine Grenzen überschritten?
  • Welches Gefühl konnte ich nicht ausleben?
  • Wonach habe ich mich gesehnt?

 

Hautgesundheit: Seele

Hochsensibilität – dünnhäutig sein

Hast du Hautbeschwerden, bist du sehr wahrscheinlich sensibel oder sogar hochsensibel. Diese Verbindung zwischen atopischen (‚Atopie‘ meint allergische Reaktionen oder auch eine übersteigerte Abwehrreaktion auf harmlose Stoffe) Erkrankungen (wie z.B. Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen etc.) und Sensibilität ist erst seit kurzer Zeit wissenschaftlich belegt. Die sensorische Verarbeitungsempfindlichkeit ist bei sensiblen Menschen höher als bei anderen. Das bedeutet, dass die Sinneskanäle ständig offen sind und überdurchschnittlich viele Reize ungefiltert hindurchlassen. Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, braucht das Gehirn eines sensiblen Menschen dadurch auch mehr Zeit und Ruhe, um diese Reize zu verarbeiten. Das können Reize sein wie z.B. Licht, Geräusche, Düfte, Gefühle, Informationen etc.

Hochsensibilität und Dünnhäutigkeit

Auch wenn Sensibilität keine körperliche Erkrankung ist, sondern vielmehr ein Persönlichkeitsmerkmal, kann diese Fähigkeit krank machen. Wer nämlich sensibel ist und es nicht weiß, nimmt gern Gefühle und Themen von anderen Menschen in sich auf. Konflikte werden gemieden, weil sie körperlich wehtun können und somit auch gerne Emotionen unterdrückt. Sensiblen Menschen fällt es oft schwer, “Nein” zu sagen und das Wohl von anderen ist wichtiger als die eigenen Bedürfnisse. Auf Dauer ist das ungesund.

Das Gute ist, dass sensible Menschen auch positive Gefühle deutlicher spüren können und sich an den kleinen Freuden im Leben bereichern. Sie sind extrem empathisch und können damit in sozialen oder kreativen Berufen sehr erfolgreich sein.

Tipps für den Umgang mit Sensibilität im Alltag

An dieser Stelle mach dir bewusst, dass du mehr Pausen brauchst. Für dein System ist es enorm wichtig, Raum für die Verarbeitung von Reizen zu haben. Auch die Reizüberflutung der sozialen Medien ist nicht zu unterschätzen. Also nimm dir öfter Zeit für einen Social-Media-Detox. Eines der besten Tools fürs Verarbeiten von Reizen ist Meditation. Durch Meditation lernst du nämlich, deine Aufmerksamkeit vom Außen ins Innere zu lenken. Genau diese Fähigkeit musst du wahrscheinlich erst neu lernen, wenn du als sensibler Mensch deine Sensoren sehr aufs Außen fixiert hattest.

 

Weitere Tipps für Hautgesundheit

Das waren meine ersten 3 Tipps für deine Hautgesundheit. Ich bin Coachin für Menschen mit Hautproblemen und helfe dabei, die psychosomatischen Themen im Unterbewusstsein zu finden und zu verändern. Dadurch lösen sich tief sitzende Stresspunkte, das führt zu mehr Energie und Entspannung, was zu einer Verbesserung der Haut führt. Deine Haut wird es dir danken, wenn du die wahren Gründe für deine Hautbeschwerden verstehen und herausfinden willst, wie du deine unterdrückten Emotionen loslassen, mit Stress umgehen und deine Sensibilität lieben lernen kannst. In meinem Buch Zauberhaut – Du darfst gesund sein gebe ich dir genaue Anweisungen dafür, was deine Haut braucht, um endlich gesund sein zu können.

 

© mvg Verlag

Zum Weiterlesen:

Lydia Zauberhaut: Zauberhaut – Du darfst gesund sein. mvg Verlag. 2021

 

 

 

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