Ernährung und Bewegung als magische Kombination zur Vorbeugung und Therapie von Gelenkbeschwerden: Wie ayurvedische Ernährungstipps und yogatherapeutische Übungen hier Hand in Hand gute Hilfe leisten.  Eines der großen Geheimnisse für ein gesundes Leben ist der Zustand der Homöostase, das natürliche Gleichgewicht aller körperlichen und seelischen Vorgänge. Der heilige Benedikt von Nursia beschreibt die Discretio, das rechte Maß in allem Tun, als wichtigsten Aspekt für ein gutes Leben. Daran hat sich bis heute nichts geändert – in unserer Zeit gilt das sogar ganz besonders. Der maßvolle Umgang mit allen Ressourcen ist der zentrale Aspekt unserer Zeit. Ganz praktisch heißt das für uns: Das Geheimnis für körperliche und seelische Gesundheit ist der Wechsel aus Aktivität und Ruhe in rechtem Maß und Verhältnis. Zu viel Bewegung und zu viel Nahrung kann genauso schädlich sein wie zu wenig.  Gelenkbeschwerden: Volkskrankheit der Neuzeit  Noch bis vor Kurzem wurden Gelenkerkrankungen als natürliche Abnutzungserscheinungen am Ende eines Lebens voll intensiver körperlicher Arbeit wahrgenommen. Viele Menschen hatten dazu sinnbildlich so etwas wie ein fünfzehn Jahre altes Auto vor Augen, das nicht mehr geschmeidig läuft, Ersatzteile benötigt und dessen Lebensdauer dem Ende entgegengeht.  Von dieser Auffassung müssen wir uns endgültig verabschieden: Gelenkerkrankungen sind längst im mittleren Alter angekommen. Schmerzen und Einschränkungen stehen an der Tagesordnung, vor allem auch bei jungen Menschen. Da wir viel weniger in Bewegung sind als in den Zeiten vor weit verbreiteter Büroarbeit, Fernsehen und Computern, werden auch die Gelenke, Muskeln und Faszien weniger stimuliert. Gerade beim Fasziengewebe, mittlerweile das Synonym für das Bindegewebe, wissen wir, dass falsche oder keine Bewegung relativ rasch zu Verklebungen, Verwringungen und Elastizitätsverlust führt. Dort werden Schmerzrezeptoren stimuliert. Durch Schmerz kommt es zu Schonhaltungen, und wenn sich diese automatisiert haben, kommt es zu Fehlhaltungen. Davon sind sowohl kleine (wie an der Hand) als auch große Gelenke (wie Knie oder Hüften) massiv betroffen, […]

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