Ayurvedische Empfehlungen für eine gesunde und harmonische Zeit vor der Geburt In der deutschen Gesellschaft gilt das ungeborene Leben erst schützenswert, wenn der 3. Monat überschritten ist. Aus ayurvedischer Sicht beginnt der Schutz des ungeborenen Lebens bereits vor der Empfängnis. Zu Beginn steht die bewusste Entscheidung für ein Kind. In Indien ist es noch heute üblich, dass zu besonderen Ereignissen die Sterne befragt werden. Der Termin für eine Hochzeit sowie der beste Zeitpunkt für Empfängnis und somit auch für die Geburt werden mit dem Segen der Götter und den Sternen abgestimmt. Ist die bewusste Entscheidung für ein Kind getroffen, bereiten sich die Eltern vor. Idealerweise umfasst die Vorbereitung eine Panchakarma –  Kur: dadurch sollen die Körper der Eltern ins Gleichgewicht gebracht bzw. stabilisiert werden. Letztlich wird hiermit die optimale Qualität von Ovum und Sperma gefördert. Ein ganz entscheidender Aspekt ist die Ernährung. Im Ayurveda geht man davon aus, dass durch die Nahrung die sieben Dhatus entstehen. Nach der Nahrungsaufnahme werden Plasma, Blut, Muskelgewebe, Fettgewebe, Knochengewebe, Rückenmarksgewebe und letztlich Ovum und Sperma entstehen. Folglich bedeutet eine schlechte Qualität der Nahrung eine schlechte Qualität der Dhatus und die Fruchtbarkeit kann eingeschränkt sein. Daher ist auf eine ausgewogene, möglichst Dosha-gerechte, frische und möglichst fleischlose Ernährung zu achten. Auf diese Weise körperlich gut vorbereitet, soll auch die Sexualität  im Bewusstsein des Kinderwunsches erlebt werden. Nach der Befruchtung beginnt für die Schwangere eine Zeit, indem sie ihren Körper in besonderer Weise wahrnehmen sollte. Einige Frauen spüren sehr früh, dass sie schwanger sind. Im Ayurveda spricht man von der „Verbindung zweier Herzen“, wenn sich der Embryo in der Gebärmutter eingenistet hat und die Nabelschnur eine direkte Verbindung zur Mutter vollzieht. Aus verschiedenen Texten geht hervor, dass die Schwangere einige Dinge beachten sollte. In der Schwangerschaft ist Vata – Dosha erhöht. Das erklärt sich dadurch, dass Vata-Dosha […]

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