…oder: dieser stechende Schmerz der Freiheit Alle drei bis vier Sekunden lassen wir unsere Augenlieder fallen, um sie danach wieder anzuheben. Alle drei bis vier Sekunden verlassen wir für einen Wimpernschlag unseren gewohnten Garten, um in demselben oder in einem neuen Garten wieder zu erwachen. Es könnte ein Zaubergarten sein, in dem du nun wärst, er ist nur einen Wimpernschlag von dir entfernt. Es kann der Zaubergarten der Götter sein, in dem du dich wiederfindest. Schau dich mal um, siehst du die Liebe in jedem Lichtstrahl, hörst du die Stille der Götter im Gesang der Vögel? Sieh und lausche, kannst du den Gesang des Erhabenen vernehmen? So bist du im Wunder, im Wundergarten deiner Gottheit und lässt dich wiegen im Rhythmus des göttlichen Liedes. Einen Augenblick später nur, mit dem nächsten Wimpernschlag, kannst du schon wieder in deinem gewohnten Garten erwachen, einem Garten, der perfekt ist, so wie er ist. Einem Garten, in dem es Schmerzen gibt, einem Garten, in dem das Glück strahlt, einem Garten, der  gepflegt und gelebt werden muss im Rhythmus der Jahreszeiten mit all seinen Stürmen, Wolken und Sonnenstrahlen. Im Wandel der Dinge, im Werden und Vergehen verliert man die Angst und erkennt die Freiheit der eigenen Lust. Der Lust, die nicht im Widerspruch steht zur Weltenseele, die nicht im Widerspruch steht zur Lust des Alls. Die Sicherheit, die aus der Geborgenheit kommt, nach der man sich sehnt, ist die Sicherheit des Wandels. Das Versprechen des Sonnengesangs und das Flüstern des Mondes. Der Gesang des Wanderers durch Raum und  Zeit. Sicherheit wirst du finden im Verstehen des Geheimnisses des Wunders von verlieren und finden. Sonne, Mond und Sterne kannst du  nur auf der offenen Hand halten und niemals in deiner Faust verschließen, denn in der Endlichkeit der Dinge ist das Geheimnis unendlicher Sicherheit, Freiheit und Lust […]

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