In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Wie man die Grundbedürfnisse nach Essen, Schlafen und Sexualität trotz erschwerender Bedingungen der modernen Lebenswelt dosha-gerecht erfüllt Unsere Gesundheit basiert laut Ayurveda auf drei Säulen: Essen, Schlaf und Sexualität. Die Art und Weise, wie wir diese Grundbedürfnisse erfüllen und ausüben, entscheidet darüber, in welchem Zustand sich Körper und Geist befinden. Glücklicherweise finden wir in der ayurvedischen Lebenskunde Svasthavrtta viele Anweisungen für die richtige Ernährung, angemessenen Schlaf und gesundheitsförderlichen Sex, die wir als Leitfaden für unseren Alltag nutzen können. Denn so einfach und selbstverständlich diese drei Säulen auch klingen mögen, unsere moderne Lebensweise ist in keinster Weise darauf ausgerichtet, ihren richtigen Gebrauch zu fördern. Vata-Störungen sind in der modernen Lebenswelt vorprogrammiert Viele Berufe erlauben es uns nicht, den natürlichen Bedürfnissen nachzugehen: Jede Krankenschwester, jeder Busfahrer oder Polizist wird ein Lied davon singen können, wie es ist, wenn man in der Nacht nicht schlafen darf, wenn man nicht die Toilette besuchen kann, obwohl man muss, oder keine Gelegenheit zum Essen hat, obwohl man Hunger hat. Ganz zu schweigen vom vereinsamten Beziehungsleben, das aus Schichtdienst und Überarbeitung resultiert. Auch Yogalehrer sind von den Folgen unnatürlicher Arbeitszeiten betroffen: Während der abendlichen Entspannungs- und Freizeit (Kaphaphase) laufen sie in ihren Yogakursen zur Höchstform auf, haben keine Gelegenheit für ein angemessenes Abendessen und schlafen oft erst sehr spät und schlecht ein. All diese Stressfaktoren bringen unsere drei Lebenssäulen zum Wanken. Vata-Störungen wie Energieverlust, Immunschwäche, Nervosität und Verdauungsstörungen sind die direkte Folge davon. Denn gemäß Ayurveda führt jede Unterdrückung der natürlichen Bedürfnisse – wie Essen, Schlaf, Urinieren, Niesen usw. – zu einer Vata-Erhöhung. Und dies ist der Vorbote für 90% der Krankheiten, an denen die Menschen der heutigen Gesellschaft am meisten leiden. Verstärkt wird diese Krankheitsursache noch von den klimatischen Veränderungen und einseitigen Sinnesbelastungen, wie Computerarbeit (sehen), ständig steigender Geräuschpegel (hören) oder Konservierungsstoffe (schmecken). Vor all dem […]

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