In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Wie das Prämenstruelle Syndrom mit ayurvedischen Methoden gelindert werden kann – wertvolle Hinweise zu Entstehung und Behandlung. Wenn wir auf unseren Körper hören, wissen wir oft schon ganz von alleine, was er braucht, und wir sollten ihm dann genau das geben. Der Ayurveda hat keine Standarddefinition für PMS. Vielmehr handelt es sich um eine Gruppe von Symptomen, die mit Krankheiten in Zusammenhang mit der Mens­truation verbunden sind. PMS äußert sich durch starke körperliche, psychische und emotionale Beschwerden in den Tagen vor der Regelblutung. Diese Symptome treten jeden Monat zwei bis vierzehn Tage vor dem Menstruationszyklus auf und verschwinden, sobald der Zyklus beginnt. Ungefähr 80 % meiner Kundinnen haben PMS, 50 % stellen fest, dass die Symptome ihre täglichen Aktivitäten stören, und 5 % werden sogar arbeitsunfähig. Ursachen Das seelische, psychische und körperliche Gleichgewicht wird durch das Zusammenspiel der drei Do­shas oder Grundenergien (Vata = Bewegung, Pitta = Metabolismus, Kapha = Struktur) bestimmt. Bei PMS liegt ein Ungleichgewicht vor. Je nach Lebensweise, Ernährung und emotionalen Mustern gerät Vata, Pitta oder Kapha aus dem Gleichgewicht. Daraufhin verlangsamt der betroffene Dosha das Verdauungsfeuer, und es entsteht und sammelt sich ein giftiges, zähes Nebenprodukt unzulänglicher Verdauung, das im Ayur­veda als Ama bezeichnet wird. Unsere Nahrung wird durch Pitta in sieben verschiedene Gewebe umgewandelt: 1. Plasma › 2. Blut › 3. Muskel › 4. Fett › 5. Knochen › 6. Knochenmark › 7. Fortpflanzungsgewebe. Aus diesen Dhatus bildet Ojas unsere Lebensenergie. In jedem Stadium werden durch den Stoffwechsel einige Abfälle erzeugt. Nahrungsabfälle werden durch Stuhlgang und Urin entfernt, Fett wird durch Schweiß entfernt. Der weibliche Körper reinigt jeden Monat das Blut und gleicht eventuelle Ungleichgewichte aus. Dies ist sehr vorteilhaft und macht es der Frau leichter, körperlich gesund zu sein. Die monatliche Blutreinigung bei Frauen ist ein Grund für die höhere Lebenserwartung im Vergleich zu […]

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