Heute möchte ich dir eine Meditation des Selbstmitgefühls mit auf den Weg geben. Selbstmitgefühl ist gerade in diesen Zeiten so wichtig. Denn nur dann, wenn wir Mitgefühl mit uns selbst haben, können wir uns auch für andere Menschen öffnen. Diese Meditation soll dich darin unterstützen.

Niemand von uns wurde mit einer so offensichtlichen globalen Krise konfrontiert wie wir. Auch wenn wir die Tendenz haben, in diesen Zeiten auf andere Menschen zu schauen und sie politisch, ökologisch oder gesellschaftlich für das Desaster verantwortlich machen möchten, so sind wir doch immer wieder aufgerufen, als erstes das Herz für uns selbst zu öffnen.

Nach innen schauen

Das Herz für sich selbst zu öffnen, ist deshalb so wichtig, weil wir dann viel mehr und viel eher wieder Zugang zu unseren eigenen Gefühlen bekommen werden. Die Meditation hilft uns zu sehen, dass Angst, Ohnmacht, Verzweiflung und möglicherweise auch Wut oder Trauer dazu führen, dass wir gerade in Situationen wie der aktuellen die Tendenz haben, andere Menschen anzuklagen für das, was in der Welt geschieht. Aber egal, was im Außen passiert, erst dann, wenn wir mit uns selbst in einem tiefen und ehrlichen Kontakt sind, können wir weise und gelassen mit den Umständen umgehen. Die Meditation des Selbstmitgefühls hat mir persönlich sehr dabei geholfen, gelassener und entspannter zu werden – im Umgang mit mir selbst und meiner Umwelt.

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Und zwar bringt mich diese kleine Meditation schon allein dadurch wieder zu mir selbst, da ich die Hand auf mein Herz lege und mich selbst berühre. Das führt dazu, dass ich zu mir finde. Häufig höre ich von Menschen, dass sie in schwierigen Situationen das Gefühl haben, neben sich zu stehen. Und wenn wir in einem Streit oder einer Krise andauernd neben uns stehen, dann passiert es nahezu unweigerlich, dass wir den Kontakt zu uns verlieren. Sind wir hingegen bei uns, dann können wir aus unserem Herzen heraus sprechen und handeln.

Selbstmitgefühl: Lippenbekenntnisse und Herzberührung

Anfangs kann es sich für dich ziemlich schräg anhören, dir selbst Mitgefühl, Respekt oder Liebe zu schicken. Versuch dich aber trotzdem darauf einzulassen und bleib dran. Mit der Zeit verändert sich diese Wahrnehmung. Das hängt auch damit zusammen, dass wir uns selbst so oft verraten haben. Damit das Herz uns wirklich glaubt, braucht es Geduld – und Selbstliebe. Eine großzügige Portion Selbstmitgefühl trägt dazu bei, geduldiger und liebevoller mit uns selbst umzugehen.

Wenn du dir Zeit schenkst, um mehr Selbstmitgefühl zu praktizieren, dann wirst du erfahren, wie sich dein eigenes Herz für dich noch einmal ganz neu öffnen kann und du dir selbst auf eine Weise begegnest, wie du es zuvor noch nie getan hast. Wenn dir dies gelingt, dann ist der Schritt zum Mitgefühl für andere Menschen nicht mehr weit.

Probiere es aus und schenk dir 4 Minuten nur für dich. Eine kurze Pause, einen Moment der Stille, eine Portion Selbstmitgefühl für dich. Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, wie dir die Meditation gefallen hat.

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Eine Meditation für mehr Selbstmitgefühl

 

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