In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Über die universelle, heilige Kraft des reinen Bewusstseins, die sich in der Schöpfung manifestiert. Die traditionellen indischen Schriften bezeichnen die Kundalini-Shakti als strahlende, allmächtige, weise, liebende Ursache eines jeden menschlichen Lebens. In anderen Traditionen wird dieser aktive Aspekt des Göttlichen z.B. Heiliger Geist, Shekhinah, Tara, Isis, Athena, Sophia, Baum des Lebens, Heiliger Gral etc. genannt. Kundalini-Shakti ist unsere spirituelle persönliche Führung, die heilige innere Präsenz, das Göttliche in uns, das heilige Licht, die Liebe, die uns erfasst. Sie führt uns zur Vereinigung mit dem Einen, der absoluten Realität jenseits aller Phänomene. Kundalini erschafft den feinstofflichen Körper des Menschen, der wiederum als Vorlage für den grobstofflichen Körper dient, und erhält ihn auch am Leben. Nach der Erschaffung des physischen Körpers im Mutterleib setzt Kundalini-Shakti sich im Wurzelchakra (Muladhara) zur Ruhe. In den alten Schriften wird sie in diesem „schlummernden“ Zustand oft als Schlange dargestellt. Kundalini bedeutet „die Eingerollte“, und Shakti bedeutet „Kraft“. Unter gegebenen Umständen erwacht sie im Laufe unserer unzähligen Leben und spornt uns zu spirituellem Wachstum an, um uns in die Einheit bzw. zur Befreiung aus dem Rad der Wiedergeburten zu führen. Die spirituelle Reise nach innen beginnt, und wir sehen uns mit unbewussten bzw. unerwünschten Anteilen unserer selbst konfrontiert. Kundalini-Shakti ist die transformative Kraft des reinen Bewusstseins. Sie wird in den alten Schriften als aktiver, weiblicher Aspekt des einen Göttlichen dargestellt, und Shiva als statischer, männlicher Aspekt. Der Sitz Shivas befindet sich am Scheitelpunkt des Kopfes, Bindu genannt. Wenn sie erwacht ist, wird Kundalini-Shakti von Yogis als spiritueller Guide erfahren, der lenkt, kontrolliert, regiert und den Yogi auf seinem spirituellen Weg zur Befreiung führt, wie eine lebende, achtsame, von Gott gesandte Gehilfin, mit ihrer Hand über ihren Liebling wachend; vierundzwanzig Stunden lang, im Schlaf, Traum- und Wachzustand, hebt sie ihn empor für die Vereinigung mit ihrem Lord Shiva. […]

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