Der amerikanische Autor Michael A. Singer hat eine bemerkenswerte Lebensgeschichte, in der Hingabe an den Fluss des Lebens und rückhaltloses Vertrauen in dessen Fügungen eine essenzielle Rolle spielen. Wer von einem Yogi spricht, hat oft dieses eine Bild vor Augen, das sich in den Köpfen festgesetzt hat und bereits zur Karikatur verkommen ist, so dass man es manchmal auch in Witzzeichnungen sieht: Ein spärlich bekleideter Asket sitzt vor einer abgelegenen Felsenhöhle im Himalaya und übt sich in Versenkung. Geografisch etwas näher angesiedelt, ist der typische Yogi vielleicht ein Übender, der die Praxis der Asanas in einem der zahlreichen Yogastudios mit Eifer betreibt und seine Glieder spektakulär zu verknoten weiß. Michael A. Singer entspricht weder diesem noch jenem Bild, und doch trifft die Beschreibung „Yogi“ auf ihn zu wie sonst nur auf wenige Menschen im Westen. Der amerikanische Autor zweier einflussreicher spiritueller Bücher unterzog sich in jungen Jahren zwar einer rigorosen Meditationspraxis, doch seine spirituelle Suche führte ihn weder in den Orient, noch legte er sich bei seiner Sadhana einen besonders gelenkigen Körper zu. Singers „Höhle“ liegt in einem abgelegenen Stück […]

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