Über die Sonnen-Götter (Adityas) als Söhne von Aditi, der Unendlichen Mutter und die dynamische Verwirklichung von Sat-Chid-Ananda im sterblichen Leben Im vorigen Teil haben wir uns vor allem auf die Reise der göttlichen Sonne durch die drei Erden, drei Zwischenregionen, drei Himmel und drei Lichtreiche konzentriert. Diese wiederholte Reise stellt praktisch die stufenweise solare Erleuchtung des gesamten menschlichen physisch-vital-mentalen Wesens durch die Wahrheit dar. Doch ist dies noch nicht das Ende des Vedischen Yogas oder Yaj-nas. Die Krönung ist die Begründung der höchsten Schöpfung der schöpferischen Sonne, in der es um die Erlangung der göttlichen Wonne im sterblichen Leben geht und in der sich alle Mächte von Aditi, der Mutter des Unendlichen Seins, voll offenbaren können. Aditi und der Ursprung der GötterBeginnen wir mit Hymne X.72: „Nun wollen wir durch unsere Erleuchtung die Geburten der Götter kundtun, damit man sie im Ausdrücken dieser Äußerungen in einem zukünftigen (höheren) Zeitalter schauen mag.“ (1) „Im ursprünglichen Zeitalter der Götter wurde das (geoffenbarte) Sein aus dem (ungeoffenbarten) Nichtsein geboren … Von der (trans-zendenten) Mutter des Unendlichen Seins wurde der differenzierende Geist geboren, und von diesem wurde die Unendliche Mutter (als kosmisches Sein) geboren.“ (3,4) „O differenzierender Geist! Die (transzendente) Unendliche Mutter wurde wahrlich als deine (kosmische) Tochter geboren. Nach ihr wurden die Götter (in den Kosmos) geboren, die höchst freudigen unsterblich Verbündeten.“ (5) „Acht Söhne wurden aus dem Körper der Unendlichen Mutter geboren. Mit Sieben ging sie zu den (transzendenten) Göttern, (doch) den Martanda (die der sterblichen Schöpfung angehörende Sonne) wies sie von sich (in das Unbewusste).“ (8) „Mit Sieben Söhnen ging die Unendliche Mutter zum ursprünglichen Zeitalter (zur transzendenten Hemisphäre des Seins zurück); und den einen, der der sterblichen Schöpfung angehört, brachte sie (aus dem Unbewussten) zurück für die Geburt und den Tod (der sterblichen Geschöpfe).“ (9) Der Fokus dieser Hymne liegt […]

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