Die Hüllen sind das, was wir in Wahrheit nicht sind – sie verbergen unser eigentliches Selbst. Mit Annamaya-Kosha, dem physischen Körper, identifizieren wir uns dennoch besonders stark. In der letzten Kolumne haben wir uns den Koshas in allgemeiner Weise genähert und sie als eine Darstellung des Menschen in fünf Dimensionen beschrieben. Wenn wir genau hinschauen, müssen wir sagen, dass die Koshas oder Hüllen des Seins nicht eigentlich den Menschen im Sinne seines tiefsten Wesens bezeichnen, sondern die Schichten, die sein wahres Wesen verbergen – oder eben verhüllen. Mit anderen Worten: Die Koshas konstituieren, was wir Person nennen können: unseren Körper, die ihn durchflutende Lebensenergie sowie die mentale Seite in uns. Zugleich verbergen sie Purusha, die ungeborene und unsterbliche Natur unseres Wesens. Aus der Perspektive unseres spirituellen Kerns stehen die Koshas also für das, was wir in Wahrheit nicht sind: für alles Veränderliche und Vergängliche an uns – Körper, Atem, Gefühle, Gedanken usw. Die Identifikation mit diesen personalen Aspekten nennt Patanjali Avidya, die spirituelle Blindheit. Solange wir uns mit diesen Hüllen identifizieren, können wir nicht unser tiefstes Wesen schauen und erfahren […]

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