In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Über Grenzen, Grenzenlosigkeit und Grundlagen für ein menschliches Miteinander. Manchmal kommen mir nostalgische Erinnerungen an meine Kindheit, in der der unmittelbare Kontakt zur Umwelt und zu Mitmenschen im Vordergrund stand, als „Television“ noch eine sekundäre Rolle spielte, als mit „Freunden“ tatsächliche Freunde gemeint waren, als Diskussionen noch in persona geführt und Briefe noch per Hand geschrieben wurden. Seit ca. siebentausend Jahren gibt es Schriftzeichen, seit dem 15. Jahrhundert den Buchdruck, seit dem 18. Jahrhundert die Schulpflicht, seit dem 19. Jahrhundert Zeitungen, vor hundertfünfzig Jahren wurden Telefon und Schreibmaschine erfunden, und im Laufe des 20. Jahrhunderts kamen Radio, Fernsehen und Computer für den allgemeinen Gebrauch dazu. Im Jahr 1989 wurde das World Wide Web mit der Vision installiert, dass dies „eine großräumige Hypermedia-Initiative zur Informationsbeschaffung ist, um den allgemeinen Zugang zu einer großen Sammlung von Dokumenten zu erlauben.“ (Tim Berners-Lee). Und seit vierzehn Jahren lassen wir uns von Smartphones verzaubern, und das über zweihundertmal am Tag. Die Präzision und die Geschwindigkeit, wie wir Wissen und Erfahrungen untereinander austauschen, gewinnen in der ca. 300.000 Jahre alten Geschichte des Homo sapiens zunehmend an Momentum. Wer kann schon sagen, ob dahinter ausschließlich das rastlose Erfindungsstreben der menschlichen Intelligenz steckt, eine astrologische Zeitenwende, Schicksal, Zufall, Karma, Gott, der Teufel oder eine Mischung aus all dem? Aber die noch wichtigere Frage ist, ob wir dadurch tatsächlich humaner und weiser (= Homo sapiens) geworden sind. Oder haben wir einfach nur mehr Wissen angehäuft, sind aber in unserem Verhalten und in unserer Ausdrucksweise noch immer auf der Stufe des Neandertalers steckengeblieben? … dieser glaubt doch, etwas zu wissen, was er nicht weiß, ich aber, der ich nichts weiß, glaube auch nicht zu wissen. Ich scheine doch wenigstens um ein Kleines weiser zu sein als dieser, weil ich, was ich nicht weiß, auch nicht zu wissen glaube … Sokrates Bedenkliche Wissenschaft […]

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