In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Wenn wir die Augen dafür öffnen, erfahren wir, dass bestimmte Tempel und Kirchen Abbilder des menschlichen Körpers sind. Und mehr noch: Der menschliche Körper ist immer auch ein Tempel Gottes Ist es dir auch schon einmal so ergangen, dass du in einem bestimmten Bereich eines Tempels warst, und plötzlich ging dein Herz auf? Oder du hast in einer Kathedrale gesessen, und plötzlich war es, als würde sich wie durch einen Zauber eine Türe in dir zu einem weiteren Bewusstseinsfeld öffnen, und du konntest das Geheimnis des Tempels oder manchmal sogar des gesamten Universums erfassen? Der Autor Frank Timmermann hatte eine solche unmittelbare Erfahrung. Als ein äußerst neugieriger Mensch beschäftigte er sich mit der immer wiederkehrenden gleichen Anordnung von Kammern, Gängen, Flächen, Toren, Symbolen, Statuen und Zeichen in indischen Tempeln. Eines Tages, bei einem Besuch einer besonders energetisierenden Tempelanlage in Indien im August 2014, wurde Timmermann die wahre Bedeutung jener faszinierenden Bauwerke klar. Bereits beim Betreten des Tempels empfand er ein zutiefst überwältigendes Gefühl des Friedens und der Geborgenheit. Dieses Gefühl intensivierte sich, als er in die inneren Kammern der Anlage ging. Zum ersten Mal hatte er die Gelegenheit, ein mehrere tausend Jahre altes Heiligtum besichtigen zu dürfen, das für Nicht-Hindus normalerweise nicht zugänglich ist. Im Innersten der Tempelanlage wurde Timmermann von einer stark pulsierenden Energie überflutet. Es war eine Vibration, die Körper und Seele gleichermaßen berührte und ein regelrechtes Kribbeln entstehen ließ. Die Energie, die ihn in seinem ganzen Sein zutiefst bewegte, ging offensichtlich von einer Statue von Mutter Agilandeshvari (Abbildung 1) aus, nach der die Tempelanlage benannt ist. Agilandeshvari repräsentiert Gott in einer bestimmten, weiblichen Form und wird im Hinduismus wie eine Mutter verehrt. Den heiligsten Schrein des Tempels, den er nur mit Erlaubnis des Swamis betreten durfte, war von einer Art schwarzem, seidenmattem Granit umgeben, der auf wundervolle Art […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.