In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Zu segnen bedeutet, den Anderen mit dem Blick bedingungsloser Liebe zu betrachten. Diese einfache und doch zutiefst transformierende Praxis steht jedem offen und birgt eine wunderbare Heilkraft in sich. Stell dir einmal vor, du wirst angeschaut. Mit absolutem Wohlwollen. Mit grenzenloser Zuneigung. Mit einem Blick, der urteilslos auf dich trifft und auf dir ruht. Der alles sehen kann, was du in deinem Leben getan und unterlassen hast, und es annimmt. Der alles umarmt, was du bist, was du wurdest und was du noch werden könntest. Mit einem Blick, der keine Fragen stellt, nicht kritisiert, nicht fordert und nicht ablehnt. Du wärst dir sicher, dass du einfach sein darfst, wer du bist, und jede Freude und jede Traurigkeit in dir wäre genau am richtigen Ort. Aufgehoben, gewollt und restlos geborgen. Wie wäre das? Die meisten Menschen, die man mit dieser Vorstellung konfrontiert, sagen an dieser Stelle, wie befreiend es wäre. Wie erleichternd. Und wie heilsam. Manche atmen sogar hörbar auf, wenn sie das sagen. Allein die Vorstellung entspannt und weitet, es ist körperlich spürbar, dass etwas von uns abfällt. Ich sage an dieser Stelle dann gern: Genau das bedeutet es, Segen zu empfangen. Manche fügen hinzu, dass sie so etwas auch schon erlebt haben. Dass sie sich unter dem Blick ihres Partners so fühlen, oder unter dem Blick ihrer Eltern. Es gibt diese Blicke, unter denen wir uns „erkannt“ fühlen, gesehen, angenommen, verstanden, aber mehr noch: Unter manchem Blick fühlen wir uns so, als seien wir zu tausend Möglichkeiten hin befreit, als könnten wir atmen, reifen und erblühen, weil das Beste aus uns „hervorgeschaut“ wird, weil wir in einem Blick vorbehaltloser Liebe über uns selbst hinauswachsen können. Die biblische Tradition schildert Segen oft genau so. Dass es der wohlwollende Blick Gottes und der Zuspruch ist, unter dem Menschen, aber auch die […]

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