In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Zwei Extreme schildert unsere Autorin hier: das weltfremde Dasein der Babas, die das menschliche Leben mit seinen Höhen, Tiefen, Emotionen und Körperlichkeiten vollständig negieren, und die materialistische Denkweise der modernen Gesellschaften – doch wo liegt die goldene Mitte?Bereits Gautama der Buddha sprach von dem Wort „Samyak“, der goldenen Mitte, der Kunst, im Einklang mit dem Universum zu leben. Seit dem Ursprung menschlichen Daseins und seit dem Film „Eat, Pray, Love“ wird nach dieser Quelle des Glücks gesucht. In der westlichen Welt richtet sich diese Suche vor allem nach außen, getrieben von Bedürfnissen, Vorstellungen und materiellen Wünschen. Diese kreieren Luftschlösser in der Zukunft: Wenn ich erst diesen Job bekomme, wenn ich erst den oder die Richtige gefunden habe, wenn ich erst reich bin, wenn ich erst, wenn erst, dann – werde ich glücklich sein. Ein unendlicher Kreislauf, denn selbst wenn sich die vermeintlichen Träume erfüllen, stellt sich schnell ein Gefühl der Leere und Verzweiflung ein, die Unzufriedenheit bleibt. Ich spreche hier nicht von oben herab, sondern aus eigener Erfahrung, denn genau das war mein Leben, bis ein einschneidendes Ereignis mich zum Anhalten und Aussteigen gebracht hat. Ich bin von einem Extrem in das andere katapultiert worden, aus der Überholspur des westlichen Lebensstils, getrieben von programmierten Gedanken an Heirat, Kinder, Job, Anerkennung, Erfolg und Macht, hin zu einer Reise ins Ungewisse, auf den Pfad der Meditation. Jetzt passt all mein Hab und Gut in einen einzigen Backpacker-Rucksack, doch ich habe das Gefühl, mehr zu besitzen als je zuvor. In diesem Artikel soll es allerdings nicht um mein persönliches Erlebnis gehen, vielmehr möchte ich eine wichtige Erkenntnis teilen, die mir die Augen geöffnet hat. Um es mit Buddhas Worten zu sagen, musste ich zwei gegensätzlichen Extremen begegnen, um der goldenen Mitte näherzukommen. „Wenn du die Saite eines Instruments zu stark spannst, wird sie […]

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Nina Schweser
Das Leben hat Nina Schweser (Gyana) auf eine spirituelle Reise geführt – auf den Pfad der Meditation, der Disziplin und der eigenen Praxis. Dieser Weg und die Begegnung mit spirituellen Lehrern haben Gyana persönlich geprägt und ihr ein fundiertes Wissen und tiefes Verständnis für das Thema Yoga vermittelt.

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