In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Indische Götter sind mitfühlende, individuelle und sehr menschlich handelnde Wesen, die uns auf dem Weg nach innen begleiten können, um uns dort mit der Quelle unserer eigenen Weisheit in unserem Herzen in Kontakt zu bringen. Verbinden wir uns mit ihnen durch Rituale, stehen sie uns bei schwierigen Entscheidungen oder in belastenden Lebenssituationen helfend zur Seite, unterstützen unsere Yogapraxis, schenken uns in der Meditation wertvolle Inspirationen und erweitern unseren Horizont, indem sie uns in die Geheimnisse der geistigen Welt einführen. Man sollte sich aber immer bewusst sein, wen genau man ruft und welche Eigenschaften eben dieser Gott besitzt. Dies ist allerdings gar nicht so einfach, denn die hinduistische Mythologie ist derart umfangreich und unübersichtlich, dass man beinahe den Eindruck gewinnen könnte, dass die Weisen im alten Indien verhindern wollte, dass wir uns Shiva, Vishnu und den anderen auf intellektuelle Weise nähern und sie alleine mit dem Verstand begreifen wollen. Die Botschaft der Götter lässt sich nicht mit dem Verstand erfassen. Ihre Sprache ist die Sprache der unmittelbaren Erfahrung, der Liebe und der Spiritualität.   In Indien ist es üblich, einen Hauptgott zu verehren. Trotzdem kann man auch andere Götter zur Hilfe rufen. Auch wenn also etwa Shiva als persönlicher Schutzgott angebetet wird, so werden gläubige Hindus dennoch eine Puja für Ganesha ausführen, wenn ein wichtiger Geschäftsabschluss bevorsteht, oder über Parvati meditieren, wenn der Segen für eine Liebesbeziehung erbeten werden soll. Die Gegenwart der Götter ist in Indien überall im Alltag spür- und sichtbar. Abbildungen von Göttern finden sich in fast jedem Haushalt. Ob im Taxi, im Bus, beim Frisör oder im Krämerladen – kleine Postkarten, Statuen von Ganesha, Shiva, Krshna oder Lakshmi erinnern uns bei allem, was wir tun, an die spirituelle Dimension unseres Daseins.   Durchführung einer Puja Als Puja bezeichnet man ein Ritual, bei dem ein Gott angerufen wird […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.