Wenn alle Fragen verstummen und der Verstand still wird, dann ist die Unendlichkeit ganz präsent – und im Herzen so tief spürbar, dass jegliches Verstehenwollen überflüssig wird. Es scheint mir, dass die Menschenwelt krankt am Mangel an Identität. Wo ich auch hinsehe, fällt es mir ins Auge, dieses rastlose Suchen nach dem, wo wir hingehören, und dem, wo wir herkommen. Erklärungsversuche, einer abenteuerlicher als der andere, und gleichzeitig sterben die Menschen an Hunger, sterben Flüsse und Wälder, sind unendlich viele Menschen so krank an Körper und Seele. In vielen Kleidern präsentieren sich die Gedankenwelten, die Konstrukte der Geschichten, wie es sein könnte – so wirklich erscheinen sie mitunter. Aber wenn ich die Kleider niederreiße, ist kein Körper darunter, nichts, was ich greifen könnte. Vorstellungen, übernommene Ideen – uralt zum Teil. Ich komme dem Wahnsinn nahe, und es fehlt mir der Boden. Mit meinem unausgebildeten Verstandeswerkzeug möchte ich die Unendlichkeit des vielleicht nie zu Wissenden begreifen. Diese Sehnsucht scheint mir eingebrannt. Und einhergehend mit diesem Geschenk des Geistes, das mir manchmal wie ein Fluch anmutet, fühle ich mich wie eine Schülerin […]

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