Seit nunmehr 70 Jahren wird die weltberühmte Autobiographie eines Yogi ununterbrochen aufgelegt. Anlässlich dieses Jubiläums präsentieren wir einen Auszug aus dem berührenden Werk, das unzählige spirituell Suchende zutiefst inspiriert hat. Die in diesem Buch so oft erwähnte Wissenschaft des Kriya-Yoga ist im heutigen Indien durch Lahiri Mahasaya, den Guru meines Gurus, weithin bekannt geworden. Die Sanskrit-Wurzel des Wortes Kriya ist kri (tun, handeln oder reagieren). Dieselbe Wurzel finden wir in dem Wort Karma (Kausalprinzip oder Ursache und Wirkung). Kriya-Yoga bedeutet also „Vereinigung (Yoga) mit dem Unendlichen durch eine bestimmte Handlung oder einen bestimmten Ritus (Kriya)”. Ein Yogi, der diese Technik getreulich übt, wird allmählich von seinem Karma, d.h. von der gesetzmäßigen Kette der Ursachen und Wirkungen, befreit. Paramahansa Yogananda gilt weithin als eine der herausragenden geistigen Persönlichkeiten unserer Zeit. Er ist Autor der Autobiographie eines Yogi, eines Bestsellers und Klassikers, der vor genau 70 Jahren veröffentlicht wurde. Yogananda wurde am 5. Januar 1893 in Gorakhpur, Indien, geboren und kam im Jahre 1920 als junger Mann in die USA, wo er damit begann, im ganzen Land Techniken der Yoga-Meditation zu lehren. […]

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