Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum: Das Wissen über die Elemente führt uns zu einem tieferen Verständnis der Natur, zu besserer Gesundheit und zu einer geeigneten spirituellen Praxis. Die Mahabhutas oder „fünf großen Elemente“ sind ein wichtiger Teil der yogischen Tradition; es gibt sogar eine eigene Schrift darüber: die Panchadashi. Die Weisheit der Fünf Elemente ist allerdings weder auf Yoga noch auf Indien beschränkt. Von Anbeginn der Zeit haben Menschen von der Natur gelernt. Sie erlebten und beobachteten die Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft und letztlich den kosmischen Raum. Ihre Erfahrung wurde allmählich in Göttern personifiziert. Man wollte die Elemente „überreden“, dem Menschen zu helfen. So wurden aus Elementen Götter – zum Beispiel Agni (der Feuergott), Gaia (Mutter Erde), Thor (der Sturm- und Windgott) und so weiter. Die Namen wechseln mit der jeweiligen Kultur. Die Einzigartigkeit jedes Phänomens rührt von der jeweiligen Mischung dieser Energien her. Das bedeutet, dass der Baum, die Rose, das Haus, der Hund oder der Mensch aus dem Blickwinkel der Ur-Quelle im Grunde eins sind – diese Quelle drückt sich aber in fünf verschiedenen Qualitäten aus. Es entstand ein riesiger „Körper an universeller Weisheit“. Die Menschen lernten, dass es fünf Energiefelder gibt, die sich allerdings nicht klar voneinander abgrenzen, sondern vibrierende, interaktive Felder sind. Je nach der Frequenz eines Feldes nehmen unsere Sinne dieses Feld wahr. Und wir gaben ihnen Namen – z.B. nennen wir das Feld mit der niedrigsten Frequenz „Erde“. Sie ist für unsere Sinne manifest, solide. Je höher die Vibration, desto feinstofflicher das Element. So geht es von der soliden Erde über das fließende Wasser, vom transformierenden und wärmenden Feuer zur transparenten Luft und letztlich zu dem Energiefeld, das wir „Raum“ nennen; etwas, das wir nicht wirklich erfassen können, aber aus dem alles entsteht und in dem alles existiert. „Raum“ hat mehrere Dimensionen: Da ist der […]

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