In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Drei Ebenen von Wirklichkeit und was sie kennzeichnet: Alltagsrealität, seelische Realität und absolute Realität. Eine der höchsten Fähigkeiten, die wir als Menschen entwickeln können, ist es, folgende drei Wirklichkeiten und ihre unzähligen Facetten und Verbindungen zu erkennen und damit weise, spielerisch, demütig und durchlässig umzugehen: 1) Alltagsrealität 2) Seelische Realität 3) Absolute Realität Diese physikalischen, die intuitiven und die göttlichen Welten fließen ineinander, und jeder hat einen unterschiedlichen Zugang zu ihren unzähligen Facetten. Dabei kann es zu Idealisierungen oder Abwertungen, zu Fixierungen oder Verdrängungen des einen oder anderen Aspekts kommen. Allerdings werden wir erst dann zufrieden und gelassen durchs Leben gehen und anderen Lebewesen empathisch begegnen können, wenn wir lernen, mit jedem dieser Bereiche entsprechend umzugehen und uns darin zu Hause zu fühlen. 1) Die Alltagsrealität hat für viele Erwachsene die größte Bedeutung im Leben, und für einige ist sie sogar die einzige Wirklichkeit, die sie anerkennen. Sie beinhaltet jene „objektive Wirklichkeit“, die wir über die Sinne wahrnehmen, physikalisch messen und wissenschaftlich beweisen können. Diese im Alltag dominierende Realität ist von Konventionen und Mustern durchsetzt, ist vergangenheitsbezogen, statisch und rational und teilt die Welt schablonenhaft in Schwarz und Weiß ein. Sie ist auf festgelegte Ziele fixiert, liebt das Konkurrenzdenken und die Idee, dass man entweder zu den Gewinnern oder zu den Verlierern gehört. Unsere aufgeklärte Gesellschaft ist durch diese Art der Wahrnehmung gehirngewaschen und tritt daher entsprechend arrogant gegenüber Individuen und Völkern auf, die andere Werte und Prioritäten haben. Intersubjektivität Bei genauerer Betrachtung ist aber unser westliches Denken durchaus irrational, wenn es beispielsweise um das Phänomen der „Intersubjektivität“ geht. So regiert Geld offensichtlich die Welt. Es würde aber gänzlich an Bedeutung verlieren, wenn wir Menschen ihm keinen Wert zumessen würden. So können Babys, Tiere oder Naturvölker mit jener eigenartigen Zahlenkonvention nichts anfangen, die viele Erwachsene zur Ekstase und in die […]

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