Die Sehnsucht nach einer Phase in der Qualität des Yin führte unsere Autorin an einen einsamen Strand, wo sie sich träumerisch treiben ließ – und dabei wie in einem wunderbaren Spiel immer wieder das Yang aufblitzen sah. In der Dämmerung gehe ich spazieren. Die Wolken jagen über den Himmel. Geier sitzen auf einem entwurzelten Baum. Sie fliegen nicht auf, als ich näherkomme. Einige kreisen noch in der Luft, elegant und gelassen. Yin und Yang, passiv und aktiv, Nacht und Tag, Licht und Schatten, Wasser und Feuer, Winter und Sommer, der Rhythmus. Wenn das aktive Prinzip steigt, sinkt das passive Prinzip. Bis die Aktivität ihren Höhepunkt erreicht hat und wieder absinkt, und so das Yin aufsteigt, das immer da ist, Lebenskraft, die alles durchdringt. Das Symbol: zwei ineinander verschlungene schwarz-weiße Tropfen, die einen Kreis bilden. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Gegensätze wollen sich nicht zerstören, sondern tanzen miteinander. Aber hütet euch – im Schwarz liegt der weiße Same, im Weiß der Same des Schwarzen. In der Niederlage liegt der Same des Erfolgs, im Erfolg schon die kommende Niederlage. […]

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