Welcher Weg wird uns dem letztendlichen Ziel des Yoga näher bringen? Und, was ist überhaupt dieses letztendliche Ziel? Wenn jemand mit Yoga anfängt, so hat er  in der Regel nur wenig oder keine Vorstellung davon, was die letztendlichen Ziele des Yoga sein könnten. Heute ist Yoga zu einer Art Supermarkt geworden – was immer man darin sucht, man wird es finden. Somit sind es also immer die gegenwärtigen körperlichen, emotionalen, mentalen oder spirituellen Bedürfnisse eines Menschen, die ihn zu seiner Suche motivieren. Die meisten Schüler suchen im Yoga nach einem Weg, von ihrem täglichen Stress herunterzukommen oder etwas mehr geistigen Frieden oder körperliches Wohlbefinden zu erlangen. Wir haben es hier meist mit einem „Quick Fix“-Ansatz zu tun, der eine vorübergehende Entlastung von den Unbehaglichkeiten eines stresserfüllten und bedrückenden Lebens ermöglichen soll. Hin und wieder geschieht es zwar, dass man erlebt, wie jemand von höheren spirituellen Zielen erzählt; z.B. von „samadhi“, „Selbst-Verwirklichung“ oder „Erleuchtung“. Diese jedoch werden für gewöhnlich in einer Weise beschrieben, dass es der durchschnittliche Schüler praktisch für unmöglich hält, solch erhabene Zustände erreichen zu können. Warum also erst versuchen? Viele Beschreibungen hierzu sind bestenfalls unklar und schlimmstenfalls erst gar nicht vorhanden. Jedoch ist der Praktizierende ohne eine klare Vorstellung von den letztendlichen Zielen des Yoga dazu verurteilt, diese zu verfehlen. Selbst wenn jemand einen flüchtigen Einblick haben sollte, kann es sein, dass der eigentliche Wert nicht erkannt wird. Oder noch schlimmer: der Schüler verwechselt ein flüchtiges spirituelles Erlebnis und hält es für wert, daran festzuhalten und es möglichst häufig zu wiederholen. Ein anderes Problem ist, dass Yoga und „persönliches Wachstum“ mittlerweile zu einem großen Geschäft geworden sind, sei es durch Bücher oder Seminare. Und es gibt jede Menge untereinander konkurrierender alternativer Ansätze, die häufig ungeprüft sind und noch nicht allzu lange Zeit existieren. Wie soll ein Yogaschüler da […]

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