In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Es ist an der Zeit, die Chakras aus der Schublade mit dem Etikett „esoterischer Krimskrams” zu ziehen, sie abzustauben und genauer anzusehen. Neue Modelle und Konzepte zeigen, wie relevant dieses System für das westliche Leben ist. Jeder, der sich mit Spiritualität und Yoga beschäftigt, stößt früher oder später auf die Chakras, also das fernöstliche Konzept der sieben (oder mehr, je nach Tradition) Energiezentren des Menschen. Es ist aber gar nicht so leicht, dazu tiefergehende Informationen zu finden, weil dieses System in der westlichen Kultur oft verflacht und kommerzialisiert wird. Esoterik-Shops und Heiler verkaufen Kristalle, ätherische Ölmischungen und Sinnsprüche in Regenbogenfarben, um die Chakras zu „öffnen“. Dagegen ist erst einmal nichts einzuwenden, aber oft verniedlicht und verflacht es diese große, alte Lehre der Selbsterkenntnis gar zu sehr. Ein bisschen ist es so, als würde man das gesamte Neue Testament mitsamt seinen historischen Hintergründen, philosophischen Konzepten und tiefschürfenden Weisheiten auf ein paar Jesus-Zitate und Weihnachtsdekorationen reduzieren. Tatsache ist: Die Lehre von den Chakras ist ein intelligentes, umfassendes System, das nicht einfach nur eine Alternative zu anderen Methoden der Selbstentwicklung darstellt. Vielmehr lässt sich alles über das Chakrasystem verstehen, von der Freudschen Psychoanalyse über christliche Gebete bis zur Zen-Meditation. Nicht, weil die Chakras besser als alles andere wären, sondern weil jede Methode auf einer anderen Ebene mit diesen Zentren arbeitet, wenn auch oft unbewusst. Die Chakras an sich sind keine Methode: Sie beschreiben den ganzen Menschen. Genau das macht sie enorm hilfreich, egal, ob man Inter-esse an seelischer Heilung, an körperlicher Gesundheit oder gar an Erleuchtung hat. Viel spricht dafür, dass die Chakras in Zukunft viel besser verstanden und auch in der Forschung ernster genommen werden könnten, ähnlich wie es bereits mit Meditation der Fall ist (einer der wenigen Forscher, die dazu bereits interessante Ergebnisse erzielt haben, war der japanische Wissenschaftler Hiroshi Motoyama). […]

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