Eine wunderschöne Meditation, die es dir möglich macht, in den gegenwärtigen Augenblick zurückzukommen, ist die Meditation „1 Minute Achtsamkeit“.

Bist du im Stress? Hast du das Gefühl, dass du nicht mehr Herr oder Herrin im eigenen Haus, bzw. im eigenen Leben bist? Bist du mit deinen Gedanken dem Jetzt immer mindestens drei Tage voraus? Dann wird es Zeit, dich auf den gegenwärtigen Moment zurückzubesinnen. Denn nur hier, und ja tatsächlich nur hier, findet das Leben statt.

1. Schritt (20 Sekunden): Ankommen im Moment

Setz dich auf einen Stuhl, stell deine Füße so auf, dass beide Füße den Boden berühren und du den Kontakt mit dem Boden über die Füße auch ganz bewusst wahrnimmst. Nimm dann bewusst eine aufrechte und würdevolle Haltung ein. Natürlich kannst du dich auch im Stehen ganz bewusst so hinstellen, dass du deine Füße parallel stellst und du dein Becken aufrichtest. Bring über diesen Kontakt mit der Erde deine Aufmerksamkeit ganz bewusst in den aktuellen Moment.

Schließ die Augen und frag dich: „Was nehme ich JETZT wahr? Gedanken? Gefühle? Körperliche Empfindungen?“

Lass ALLES da sein, auch wenn es unangenehm und unvorhergesehen ist, was sich zeigt! Mach dir bewusst, was du gerade denkst, fühlst und körperlich wahrnimmst – oder auch nicht wahrnimmst. Du kannst dir diese Fragen natürlich auch mit offenen Augen stellen.

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2. Schritt (20 Sekunden): Sammeln

Bringe deine volle Aufmerksamkeit nun zu deinem Atem. Einatmen. Ausatmen. Beim Einatem ist deine ganze Aufmerksamkeit nur auf den Einatem gerichtet. Beim Ausatmen konzentrierst du dich mit deiner ganzen Aufmerksamkeit auf deinen Ausatem.

Dein Atem kann als Anker dienen, um dich in die Gegenwart zu bringen oder dich in den gegenwärtigen Moment zurückzuholen. Er hilft dir dabei, einen Zustand von Aufmerksamkeit und Ruhe herzustellen.

3. Schritt (20 Sekunden): Ausdehnen

Lass nun deine Aufmerksamkeit vom Atem wieder los und weite deine Achtsamkeit jetzt aus. Nimm deinen Körper als Ganzes wahr. Nimm deine Haltung wahr, deinen Gesichtsausdruck und die Grenzen deines Körpers. Versuche, dir auch deinen Hinterkopf bewusst zu machen, genauso auch deinen Rücken, deinen Po, die Rückseite deiner Beine und natürlich auch die seitliche Begrenzung deines Körpers. Versuche, auch deinen Körper von innen heraus ganz bewusst wahrzunehmen und seine inneren Grenzen zu erspüren. Nimm auch wahr, wie weit sich dein Atem innerlich ausdehnt. Kannst du die Ausdehnung der Lungen auf der Rückseite deines Körpers wahrnehmen?

Bleibe einige Atemzüge lang ganz bewusst verbunden mit dieser Empfindung deines Körpers als Ganzes. Nimm dich abschließend noch einmal ganz bewusst von den Fußsohlen bis zu den Haarspitzen wahr.

Stell dir dann vor, dass du dich über die Fußsohlen mit der Erde verbindest und über das Kronenchakra mit dem Himmel.

Öffne die Augen, falls du sie geschlossen hattest, und kehre zu deiner Tätigkeit zurück.

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