Eine neue Wahrnehmung für eine spannende Zeit: mit verfeinertem Körpergefühl, neugieriger Selbsterforschung und gelebter Solidarität durch die Wechseljahre
Die Erfahrung hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Frauen in der „Lebensmitte“ sich in ihrem Körper (wieder) wohlfühlen und sich wieder als schön und weiblich erleben. Die Entwicklung eines deutlich besseren Körpergefühls sowie das Spüren und Erkennen energetischer Zusammenhänge sind eine wichtige Basis dafür, dass Frauen die Veränderungen in der Lebensmitte wahrnehmen und annehmen können.

Seit der Entwicklung meines Programms „Yoga für Frauen zur Hormonbalance“ konnte ich in vielen Kursen, Seminaren und Einzelbetreuungen zu diesem Thema wunderbare Wandlungen beobachten. Durch intensive und zum Teil berührende Rückmeldungen in persönlichen Berichten und Fragebögen durfte ich von positiven Veränderungen und Entwicklungen erfahren. Immer wieder wurde eines deutlich: Es geht nicht nur um körperliche Verbesserungen, sondern vor allem auch um eine psychische Veränderung, um eine neue Wahrnehmung und eine neue Einstellung zu dieser Lebensphase. Die Überprüfung unserer vermeintlichen „Begrenzungen“ lohnt sich in vielen Fällen. Die Öffnung für bereichernde und wohltuende Erfahrungen belebt und fördert die Lebendigkeit.

Deshalb liegt mir auch besonders am Herzen, dass Frauen in dieser sensiblen Lebensphase die Möglichkeit bekommen, sich weiblicher zu fühlen, sich (wieder) mehr anzunehmen und Freude an ihrem Körper zu erleben – um aus diesen Empfindungen heraus die Wirkungen und Veränderungen zu erfahren. Das unterscheidet sich von den Reaktionen, die sich ergeben, wenn sie das Programm sehr „technisch“ ausführen. Über die veränderte Einstellung und Wahrnehmung können sie sich selbst immer besser spüren und erkennen, was ihnen wirklich guttut. Sie können das Programm individuell an ihre Bedürfnisse anpassen. An einem Tag ist das Bedürfnis nach Bewegung größer, am nächsten Tag vielleicht eher das Spüren, Wahrnehmen, Entspannen und Sich-Erholen über den Atem. Das Programm muss also nicht immer mit der gleichen „Power“ durchgeführt werden, sondern bietet Raum für das, „was mir heute guttut“.

Durch die Übungen werden Weichheit, Gelenkbeweglichkeit, Durchlässigkeit und auch Kraft entwickelt. Ein reifer Frauenkörper mit gesunder Spannkraft, einer guten Haltung und weiblicher Ausstrahlung stärkt das innere Selbstbild und trägt maßgeblich dazu bei, dass wir uns jung und vital fühlen. Statt vermeintliche körperliche Begrenzungen oder Falten in den Vordergrund zu stellen oder sich mit dem Bild aus früheren Zeiten zu vergleichen, tritt die Freude über das Leben im „Jetzt“ in den Vordergrund.

Atem – Körper – Energie
Der Schlüssel für die positiven Wirkungen liegt in der Verbindung der Techniken:

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  • Durch Körperübungen bzw. Körperhaltungen in Verbindung mit Atemübungen werden die Eierstöcke sanft stimuliert, die weiblichen Organe durchwärmt.
  • Durch die Energielenkungen, verbunden mit Licht-Visualisierungen, werden über die Energiezentren und Energiebahnen die endokrinen Drüsen vitalisiert und in ihrer Funktion angeregt.
  • Zentrierungspraktiken helfen, alle Erfahrungen aus der Mitte heraus zu erleben.
  • Fingerhaltungen (Mudras) aktivieren gezielt verschiedene Bereiche im Körper.
  • Bewusstseinsübungen entwickeln die Wahrnehmung und fördern die Sensibilität für die Veränderungsprozesse.

Eindeutig kann ich beobachten und hören, dass Frauen, die sich auf eine regelmäßige Übungspraxis einlassen, deutliche Verbesserungen sämtlicher Symptome erleben: Hitzewallungen verwandeln sich zum Beispiel oft in leichte Wärmeschauer, trübe Gedanken sind nicht selten wie fortgeblasen. Bei anderen Frauen zeigen sich wiederum Verbesserungen von nächtlicher Unruhe, Kopfschmerzen oder Antriebslosigkeit. Markante Hormonschwankungen, die für die Wechseljahre typisch sind, werden gemildert, wodurch mehr Ausgeglichenheit entsteht. Besonders oft erwähnen Frauen, dass sie eine Verbesserung ihrer gesamten Befindlichkeit und ihrer Lebensfreude erleben und sich das Energieniveau deutlich erhöht. Das bewirkt gleichzeitig, dass sie mit den Herausforderungen des Lebens besser umgehen können. Je mehr die Frauen bereit sind, sich mit den Herausforderungen dieses besonderen Lebensabschnitts auseinanderzusetzen, desto mehr sind sie auch bereit, Veränderungen zu erkennen, zuzulassen und zu genießen – und desto besser fühlen sie sich. Zudem stellen viele Frauen fest, dass sich über die Übungen auch die Fähigkeit zu Selbstbeobachtungen oder Selbsterforschungen verbessert, die aus dieser Lebensphase etwas Neues und Spannendes macht und mehr Lebensqualität ermög­licht. Dadurch fühlen sich die Frauen dann nicht mehr in der „Opferhaltung“ („Oh je, die drohenden Wechseljahre!“). Stattdessen sind sie wieder aktiver und positiver in ihrer Haltung („Ist ja interessant, hätte ich nicht gedacht …“). Sie erleben eine eher spannende Lebensphase. Über das Programm, über Gespräche, gegenseitiges Sich-Öffnen und Sich-Mitteilen, kommen offensichtlich positive Prozesse in Gang. Denn das gemeinschaftliche Erleben und der gegenseitige Austausch, der sich besonders nach gemeinsamen Übungsstunden entwickelt, bewirken ein Gefühl der Solidarität. Erfahrungsaustausch und gegenseitige Tipps, was einer Frau hilft oder wie sie besser mit etwas zurechtkommt, sind sehr wertvolle, nicht zu unterschätzende Unterstützungen. Aus diesem solidarischen Gefühl können Frauen besonders in dieser Lebensphase Zuversicht, Freude und Kraft schöpfen. Eine besondere Art der Offenheit macht lebendige Gespräche und Impulse untereinander möglich.

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