Eine transformierende Reise in die Welt der Träume: Was heute als „luzides Träumen“ bekannt ist, hat in Tibet eine lange Tradition   Zum ersten Mal erfuhr ich von Traumyoga auf viertausend Metern Höhe im nordindischen Himalaya. Wir waren gerade dabei, ins Tal hinabzusteigen. Es war ein steiniger Pfad. Heiße Sonne biss uns, und kalter Wind streifte uns. Die bunten Gebetsflaggen am Wegesrand flatterten. Nawang ging strammen Schrittes voran. Unser einheimischer Freund in roter Robe war tibetisch-buddhistischer Mönch und die schwindelerregende Höhe gewöhnt. Wir waren auf dem Weg zu jener abgelegenen Einsiedelei, in der er sechs Jahre in Stille verbracht hatte. Er führte uns an einen magischen Ort der vollkommenen Einfachheit, im Nirgendwo einer unendlichen Gebirgslandschaft, den Sternen nah. Wir übernachteten in einem kleinen Zimmer unter schweren Wolldecken. In der Nacht hatte ich einen Traum, der sich realer als alle anderen Träume anfühlte, die ich je zuvor hatte. Es war einer dieser Alpträume, die mich schon mein Leben lang verfolgten. Während unseres Abstieges berichtete ich Nawang von meinem nächtlichen Erlebnis. Inständig hoffte ich, er habe weise Worte für mich bereit. Stille. […]

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