„Der achtfach Verknotete“? Klingt erstmal nicht nach einer Position, in die man seinen Körper bringen möchte. Sieht man allerdings genauer hin, stellt man schnell fest, dass es sich dabei um eine Armbalance handelt, die verhältnismäßig leicht zugänglich ist. Wenn du dich in der Krähe beispielsweise sicher fühlst, dann ist Ashtavakrasana definitiv einen Versuch wert. Es geht dabei mehr um den Mut und die Technik und nicht darum, dass man schon unendlich lange Yoga praktiziert haben muss. Kurzum: eine Yoga-Übung nicht nur für Fortgeschrittene. Im folgenden Text und meinem Video-Tutorial am Ende möchte ich dir dieses tolle Asana näher bringen. Woher stammt der Name Ashtavakrasana? Die Haltung wurde nach Ashtavakra benannt, einem gelehrten Yogi, der acht Verknotungen im Körper hatte. In dem Asana spiegeln sich diese Verknotungen in den Krümmungen der Handgelenke, Ellbogen, Knie und Füße wider. Ashtavakra galt als herausragende Persönlichkeit, weil er völlig unabhängig von seinen körperlichen Beeinträchtigung und dem damit verbundenen Gelächter der Außenwelt ein glückliches Leben hatte. Was war sein Geheimnis? Da er bereits verformt auf die Welt kam, hat er sich von Beginn an auf den schönen und vollkommenen Ort in seinem Inneren konzentriert. Sein Leben wird in der Ashtavakra-Gita, einer alten yogischen Schrift festgehalten, und wir können so an seinen Weisheiten teilhaben. In Zeiten in denen wir also mehr nach Fehlern statt nach Besonderheiten im eigenen Spiegelbild suchen, kann die Ashtavakra-Gita eine Quelle der Inspiration sein. Was der wertvolle alte Quelltext uns über die Loslösung von falschen Identifikationen lehrt, kannst du übrigens in meinem Artikel in YOGA AKTUELL 109 nachlesen. Doch nun zur eigentlichen Position. Voraussetzungen für Ashtavakrasana Um die Position einnehmen zu können, ist physisch Folgendes erforderlich: Die Muskeln deiner Beinrückseiten sind ausreichend offen/gedehnt, so dass du im Schneidersitz ein Bein hinter den Oberarm bringen kannst. Das ist wichtig, denn du brauchst das Bein […]

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