Daniel Odier ist tantrischer Meister der kaschmirischen Pratyabhijna-Schule der Kaula-Tradition. In YOGA AKTUELL gibt er Einblick in die oft missverstandene Tradition des Tantra, bei der es um die Aufhebung aller Konzepte geht, die uns Trennung vorgaukeln Daniel Odier gilt als einer der wenigen spirituellen Lehrer, die Tantra in ihrem ursprünglichen Sinne lehren: als eine Praxis, bei der es um die Erweiterung des Bewusstseins geht, um alle Vorstellungen loszulassen und den Dualismus zu überwinden. YOGA AKTUELL: Können Sie den Begriff Tantra bitte kurz definieren? Daniel Odier: „Tantra“ leitet sich von dem Wort „tan“ ab und bedeutet so viel wie Ganzheit oder Ausdehnung. Tantra ist ein nichtreligiöser, mystischer Weg, der jedoch nichts mit dem zu tun hat, was die meisten Menschen im Westen sich normalerweise darunter vorstellen. Hier im Westen wird Tantra gerne mit sexuellen Praktiken gleichgesetzt. Dies stimmt aber nicht. Die Basis stellt das Vijnanabhairava- Tantra dar, der älteste Text, der uns über Yoga erhalten ist. Darin werden 130 Praktiken erwähnt, von denen sich aber nur drei mit Sexualität befassen. Die anderen handeln von Bewusstsein. Bei dem shivaitischen Tantrismus, in dessen […]

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