Vieles ist und wird über die wohltuenden Wirkungen von Meditation geschrieben und die überwiegende Zahl der Männer und Frauen, die Yoga praktizieren, hat auch Erfahrungen mit Meditation gemacht. Dabei stellt man gerade in der Anfangszeit fest, dass es nicht so einfach ist, aus unserem unruhigen, pulsierenden Alltag kommend über das Meditieren den Weg zu innerer Ruhe, Stille und Entspannung zu finden. Üblicherweise erfolgt die Meditation im Sitz mit gekreuzten Beinen, der Rücken ist gerade, der Nacken lang, der Hinterkopf strebt nach oben, die Hände liegen entspannt auf den Oberschenkeln oder sind vor dem Schambein zu einer Schale geformt. Die Atmung geht ruhig und gleichmäßig, ist aber nicht hörbar. Diese Haltung soll möglichst lange in Stille und Bewegungslosigkeit konzentriert eingenommen werden. Mit verschiedenen Techniken wird versucht, die Sinne zu beruhigen und den Gedankenstrom zu stoppen. Alles was belastet, beschäftigt, beunruhigt sollen und wollen wir loslassen, um im Idealfall Samadhi zu erreichen, den glückverheißenden, überbewussten Zustand. Das hört sich gut und erstrebenswert an – ist aber, wie die meisten wissen, nicht so leicht zu erreichen. Es erfordert viel Übung, und selbst nach mehrjähriger Praxis sind die Momente recht selten, in denen wir gelassen im Einklang mit unserem göttlichen Kern sind und die Ruhe, Harmonie und Geborgenheit unseres inneren Wohlfühlraums genießen können. Tatsächlich treten bei vielen Meditierenden gerade am Anfang Probleme auf: Der Rücken fängt an zu schmerzen, in Füßen, Beinen oder Händen kribbelt es, am Körper oder im Gesicht juckt es, manchmal stellt sich ein Hustenreiz ein. Man möchte ruhig werden, wird aber von Unruhe befallen. Das, was man mit der Meditation beabsichtigt und sich von ihr erhofft, stellt sich nicht ein. Wir alle haben diese Erfahrung schon gemacht. In Bewegung zur Ruhe findenManchmal ist es besser, die körperliche und mentale Anspannung zunächst über sanfte, rhythmische Bewegungen abzubauen – um dann nach […]

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