In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Stephen Thomas ist einer der wenigen Yogalehrer, die in der Praxis des Pranayama so versiert sind, dass sie die Atemtechniken unterrichten können. Mit YOGA AKTUELL sprach er über eine wirksame Pranayama-Praxis, über verschiedene Formen von Kumbhaka und über die zentrale Bedeutung der Beharrlichkeit   Stephen Thomas treffe ich während eines Seminars bei Airyoga in München. Der amerikanische Endvierziger, der in der Schweiz lebt, ist mir vom ersten Moment an sympathisch. Er wirkt freundlich, bescheiden und tiefgründig zugleich. Eigenschaften, die von einer umfassenden Yogapraxis zeugen. Seine Bewegungen erinnern mich an die einer Raubkatze und als er uns die richtige Ausführung verschiedener Asanas zeigt, bin ich begeistert, mit welcher Leichtigkeit und Eleganz er seinen Körper bewegt. Auch die Art, wie er die Atemübungen vormacht und erklärt, gefällt mir sehr gut. Er spricht mit einer solchen – ja, schon fast Zärtlichkeit über Pranayama, als würde er über eine Geliebte reden. So einem Lehrer schaue ich gerne zu. Einen solchen Lehrer befrage ich gerne, weil der Atem für ihn viel mehr ist als nur Sauerstoffzufuhr. Hier erfahren auch Sie, wie Sie Ihre Pranayama-Praxis so aufbauen können, dass Sie langfristig davon profitieren.     Interview YOGA AKTUELL: Was sind die drei wichtigsten Dinge, die man immer im Kopf behalten sollte, wenn man Pranayama praktiziert?Stephen Thomas: Dass Allerwichtigste ist, dass die Pranayama-Praxis langsam durchgeführt wird. Die geistige Haltung sollte sich dabei durch Leichtigkeit und Geduld auszeichnen. Die Praxis ist am effektivsten, wenn der Parasympathikus des Nervensystems aktiviert wird. Das bedeutet, dass es keinen Sinn hat, etwas zu forcieren oder sich selbst unter Druck zu setzen. Zweitens: Eine bequeme und stabile Sitzhaltung ist wichtig. Insbesondere geht es um die Haltemuskulatur, die Hüftbeuger und der Brustkorb sollten offen sein. Die Zwerchfell-Atmung (yogisches Pranayama) ist notwendig, damit diese Bereiche nicht unter Spannung stehen, denn dies würde die Pranayama-Praxis sehr […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.