Alles, was Sie über die Wirkung und Bedeutung von Prana im Yoga wissen müssen Eine der wichtigsten Ausdrucksformen von Prana oder Lebensenergie im Körper ist die Atmung. Im Alltag wird meist unbewusst geatmet und der Körper regelt die Atmung automatisch, je nachdem wieviel Kohlendioxyd im Stoffwechsel anfällt. Sowohl in der Asana- wie auch in der Pranayamapraxis lernt man, bewusst langsamer und tiefer als im Alltag zu atmen. Über Monate und Jahre verlangsamt und vertieft sich dadurch auch die natürliche Ruheatmung, also der unwillkürliche Atemrhythmus des Körpers, wenn er inaktiv ist. Dies beruhigt das Nervensystem und erhöht die Sauerstoffaufnahme im Blut – zwei Faktoren, die nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch schonend auf alle Körpersysteme wirken und damit die Lebenserwartung verlängern können. In der Tabelle unten einige praktische Beispiele aus dem Jahr 2009, die zeigen, wie kurzatmig die unbewusste Atmung im Alltag ist, und wie ruhig die natürliche Atmung am Ende einer Yogastunde wird: Es ist nicht überraschend, dass Asanas und Pranayama die natürliche Ruheatmung verlangsamen. Bemerkenswert hingegen ist der Kontrast bezüglich des Pausierens nach der Ausatmung. Die Beobachtung in der U-Bahn zeigt: Je kurzatmiger eine Person ist, desto länger bleibt die Atmung zwischen zwei Atemzügen stehen. Je mehr der Atem sich gegen Ende einer Yoga-Entspannung expandiert, desto mehr schließt sich die Lücke am Ende der Ausatmung. In der Meditationspraxis spiegelt sich der Grad der Konzentration klar in der eigenen Atmung: Beginnen die Gedanken zu wandern, verlängert sich auch das Pausieren der Atmung. Versinkt der Praktizierende gänzlich im Tagträumen, dem exakten Gegenteil von Meditation, tendiert der Atemrhythmus zur Kurzatmigkeit, wie sie z.B. in der U-Bahn beobachtet werden kann. In den klassischen Pranayama-Übungen des Hatha Yoga wird das Pausieren nach der Ausatmung vermieden, indem man sich auf eine lange Ausatmung konzentriert, nach der dann ohne Pause die nächste Einatmung ansetzt. Atmen […]

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