Möchten Sie auch gern Ihr Energieniveau anheben? Mit der yogischen „Blasebalg-Atmung“, sind Sie am Morgen frisch und fit, das nachmittägliche Tief verwandelt sich in ein Hoch und ein loderndes Verdauungsfeuer kümmert sich um Ihre Essensreste. Mit nur wenigen Minuten Bhastrika ist’s möglich. Wir beginnen mit der Vorbereitung. Die Körper-Haltung ist bei Bhastrika, wie überhaupt bei allen Atemübungen, von entscheidender Bedeutung. Tragen Sie bequeme Kleidung, damit die rhythmische Bewegung des Unterbauchs nicht behindert wird, und sitzen Sie aufrecht. Falls Sie nur leicht zusammensinken, stört das bereits die aktive Atmung. Überprüfen Sie das ruhig einmal: Setzen Sie sich aufrecht hin und atmen Sie ein paar mal kräftig aus und ein. Dann lassen Sie sich etwas nach vorne sinken und atmen wieder. Sie werden feststellen, dass Ihr Einatmen jetzt angestrengter ist und sich Ihr Oberkörper jedes mal leicht anhebt. Ihre Ausatmung ist passiver und sogar leicht gepresst, und Sie neigen dazu, am Ende jeder Ausatmung den Atem anzuhalten. Wir wollen uns nun diese Atmung in aufrechter Sitzhaltung näher ansehen. EinatmungObgleich viele Menschen den Brustmuskel beim Einatmen benutzen, ist es im allgemeinen gesünder und wirkungsvoller, das Zwerchfell bewusst einzusetzen. Dieses ist etwa wie ein Schirm geformt, dessen Rand an den Rippenenden befestigt ist und dessen Wölbung sich nach oben ausdehnt. Herz und Lunge liegen direkt darüber; Organe im Bauchraum, wie Leber, Magen und Milz, sitzen darunter. Während der Einatmung verkürzen sich die Muskelfasern des Zwerchfells, was die Schirmwölbung beckenwärts treibt, Luft in die Lunge zieht und den Unterbauch zur Ausdehnung veranlasst. AusatmungDie Ausatmung kann passiv stattfinden, wenn den Muskeln, die die Lungenflügel geweitet halten (d.h. die Zwerchfell- oder die Brustmuskeln), erlaubt wird, sich zu entspannen. Jedoch kann diese partielle Ausatmung unsere Lungen nicht wirkungsvoll entleeren. Um eine wirkliche Entleerung zu erreichen, muss jedes Ausatmen aktiv vollzogen werden. Sollten Sie sich nicht sicher sein, was […]

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