Du möchtest gerne in Ruhe meditieren, kommst aber gedanklich nicht zur Ruhe? Deine Gedanken sind trüb und negativ? Du willst in die Stille eintauchen, aber die Geschichten in deinem Kopf nehmen dich zu sehr in Beschlag? Kein Problem! Hier sind ein paar Übungen, die dich dabei unterstützen, das Gedankenkarussell in deinem Kopf mal zur Ruhe kommen zu lassen.

 

4 Übungen

Übung Nr. 1: Gedanken verändern

Wir sind, was wir denken.
Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.
Buddha

Entscheide dich heute für einen achtsamen und bewussten Umgang mit deinen Gedanken. Konzentriere dich immer wieder fünf Minuten ganz bewusst auf deine Gedanken, lass negative Gedanken los und verfolge positive Gedanken, heilvolle Worte und aufbauende Affirmationen, die dazu beitragen, mehr Glück, tiefere Freunde und inneren Frieden in dein Leben zu bringen.

 

Übung Nr. 2: Eine wertschätzende Geisteshaltung entwickeln

Der Geist ist alles;
Was Du denkst, das wirst Du
Buddha

Zwei einander entgegengesetzte Zustände wie Angst und Mitgefühl können nicht zur gleichen Zeit in unserem Geist existieren. Wenn du zum Beispiel gestresst bist, Wut empfindest oder Angst hast, versuche fünf Minuten lang, ganz bewusst eine wohlwollende, positive, optimistische oder freundliche Geisteshaltung zu entwickeln. Kannst du bestätigen, dass diese gegensätzlichen Gedanken nicht gleichzeitig in deinem Kopf Platz haben?

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Übung Nr. 3 – Negative Gedanken loslassen

Der Großteil unseres Leidens rührt daher,
dass wir zu viele Gedanken hegen.
Dalai Lama

Der beste Moment, negative Gedanken loszulassen ist genau jetzt, in diesem Moment. Sobald du bemerkst, dass du in einer negativen Gedankenschleife hängst, sag dir: Negative Gedanken mir selbst, anderen oder dem Leben gegenüber behindern mich nicht länger. Ich wähle meine Gedanken mit Bedacht und Achtsamkeit. Nimm dir für diese Übung über den Tag verteilt ganz bewusst fünf Minuten Zeit. Wann immer negative Gedanken auftauchen, lass sie bewusst los.

 

Übung Nr. 4: Zum inneren Beobachter werden

Es ist sehr wichtig, stets seinen Geist zu beobachten,
um nicht in den Würgegriff
von Gier und anderen störenden Gefühle zu geraten.
Dalai Lama

Nimm dir heute Zeit immer wieder fünf Minuten Zeit für eine kleine Atem-Meditation. Zum Beispiel nach dem Aufstehen, vor dem Mittagessen, vor einer Besprechung, auf der Toilette, nach dem Duschen… Es gibt unzählige Möglichkeiten, ein paar Minuten in die Stille zu gehen. Öffne deine Augen dafür. Wenn du die Atemmeditation machst und währenddessen Gedanken auftauchen, dann nimm ihnen gegenüber bewusst die Rolle des neutralen Beobachters ein, ohne dich mit ihnen zu identifizieren oder dich in Geschichten verwickeln zu lassen. Betrachte all deine Gedanken aus einer wertfreien Perspektive. Was verändert sich dadurch? Vielleicht kannst du deinen Mann, deine Freundin oder Kollegen dazu inspirieren, die Übung ebenfalls zu machen. Ein Austausch über die eigene Erfahrung kann sehr inspirierend sein!

 

 

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Doris Iding
Doris Iding ist Ethnologin, Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin sowie Autorin mit Schwerpunkt Integration östlicher Heilverfahren in den Westen und bewusstseinsverändernde Techniken. Ihr besonderes Interesse gilt der Vermittlung eines neuen Bewusstseins, bei dem der Mensch nicht mehr dogmatisch an alten Traditionen und Lehren festhält, sondern sich dafür öffnet, dass alles miteinander verbunden ist. In ihren Artikeln und Seminaren vermittelt sie auf leichte und spielerische Weise, wie wir entspannt, achtsam und wohlwollend zu uns selbst finden können. Vierzehn ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.

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