Das zweite Kapitel: Hier rückt Prana in den Fokus. In diesem Kontext geht es auch um die Atemtechniken und Kriyas. „Nachdem sich der Yogi in den Asanas vervollkommnet hat, sollte er in Übereinstimmung mit den von seinem Guru dargelegten Anweisungen Pranayama praktizieren, seine Sinne unter Kontrolle halten und dabei durchweg eine zuträgliche und maßvolle Ernährung einhalten.“ (HYP II 1) Mit diesem ersten Vers des zweiten Kapitels ruft Svatmarama das Schwerpunktthema „Prana“ auf. In den folgenden Versen stellt er es in seinen unterschiedlichen Facetten dar – von allgemeinen Ausführungen über die Theorie des Prana und über Atemübungen bis hin zu den Reinigungsübungen, die im Hatha-Yoga Kriyas genannt werden. In der Vervollkommnung der Asanas sieht Svatmarama die Grundlage für höhere Erfahrungen. Doch das bedeutet nicht, dass du besonders schwierige Asanas perfekt beherrschen musst. Gradmesser ist vielmehr, ob du dich in den Körperstellungen entspannen, bewusst atmen, Prana spüren und lenken sowie deinen Geist konzentrieren kannst, um die Erfahrung von innerer Stärke und Leichtigkeit zu machen. All das ist wichtig, damit Pranayama wirkt. Du solltest Pranayama von einem erfahrenen Lehrer lernen. Die Hatha-Yoga-Pradipika ist keine […]

Mit YOGA AKTUELL Plus kannst du den kompletten Beitrag lesen. Mit YOGA AKTUELL Plus kannst du den kompletten Beitrag lesen.

Melde dich direkt hier an und profitiere u.a. von folgenden Vorteilen:

  • Zugriff auf tausende exklusive Artikel, Beiträge und Interviews zu Yoga, Ayurveda, Gesundheit und Spiritualität 
  • Digitaler Zugriff auf alle YOGA AKTUELL- Ausgaben ab 2015
 

 

Anzeige:
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen